Deutschland einig Raucherland. Gut, so schlimm ist es nun doch nicht. Aber laut einer Umfrage des Statistischen Bundesamtes greifen in diesem Jahr immerhin 27 Prozent der Bevölkerung zum Glimmstängel.
Forschern zufolge müssten 27 Prozent der Deutschen also dümmer als der Rest sein. Wie man herausgefunden hat, soll der Dunst einer Zigarette, Zigarre etc. die Hirnregionen schrumpfen lassen. Zumindest fanden Forscher der Berliner Charité dies heraus.
Die Forscher haben 22 Gehirne von Rauchern und 23 Gehirne von Nichtrauchern verglichen. Das erschreckende Ergebnis: Teile der Gehirne waren bei Rauchern kleiner.
“Vor allem die graue Hirnsubstanz ist betroffen, worin die meisten Nervenzellen enthalten sind, die uns das Denken ermöglichen. Wie zum Beispiel das Arbeitsgedächtnis und die Merkfähigkeit”, so der Studienleiter Dr. Jürgen Gallinat
Ein weitere Erkenntnis der Studie ist: Raucher sind unaufmerksamer und haben ein nicht so gutes Langzeitgedächtnis.
In diesem Sinne: Rauchen gefährdet nicht nur Ihre Gesundheit, sondern auch die Klugheit…
… oder was sagen Sie dazu? Ihre Meinung ist gefragt! (Keine Registrierung nötig. Einfach Name und Text eintragen.)
Ein Artikel von
Denis Kräupziger 17. Dezember 2006
Irgendwann im Leben eines jungen Menschen geht es los: die Entdeckung seiner sexuellen Attraktivität. Es beginnt meist auf den ersten mehr oder weniger beaufsichtigten Partys mit den Klassenkameraden. Es wird eng umschlugen und außerhalb jedes Taktgefühls mit einander getanzt, Wahrheit oder Pflicht-Spielchen aus dem Ärmel gezogen und wenn man ganz mutig und wenig romantisch ist, holt man sich dabei seinen ersten Zungenkuss ab.
Hat man Glück, dann merkt der dazu auserkorene Schwarm wie toll man ihn findet und entscheidet sich für eine “Beziehung”. Zum ersten Mal werden intensivere Verbindungen geknüpft, die einen Teenager bald zum - in der Bravo ausführlich beschriebenen - Petting führen. Bis zum ersten Mal ist es noch ein wenig hin - zumindest war das noch bei mir so. Heutzutage scheinen mir die jungen Dinger irgendwie Torschlusspanik zu haben und gleich das volle Programm durchzuziehen. Aber gut…
Früher oder später passiert es dann doch bei jedem irgendwie. Ob grauenvoll, super romantisch, schmerzvoll oder einfach mit viel Alkohol im Blut - man wird offiziell in die Riege der Erwachsenen eingeführt und unterscheidet sich abgesehen von unendlich vielen Pickeln im Gesicht nicht wirklich von diesen reifen Besserwissern. Nachdem diese Hürde überstanden ist und man eventuell auch gleich Gefallen daran findet, vollzieht sich das Sexualleben bald von selbst. Petting ist nicht mehr interessant, denn man weiß ja was am Ende dabei herumkommt. Wenn man nun das Glück hat seine erste große Liebe zu finden, kommt man in den Genuss, das neu gewonnene Gut auszukosten. Plötzlich merkt man, da geht ja noch mehr als Blümchensex. Das eine oder andere wird ausprobiert, man lernt über das, doch recht intime Thema “Sex”, offen zu sprechen und vergleicht seine Erfahrungen mit der besten Freundin beim Kaffeekränzchen.
Andere finden nicht gleich das große Glück, sondern machen ihre Erfahrungen in dem sie von einer Affäre in die Nächste stolpern. Am Ende kommt aber das Gleiche dabei raus: man macht viele unterschiedliche Erfahrungen, ob mit einem oder mit verschiedenen Partnern
Irgendwann im jungen Erwachsenendasein, nach ein paar mehr oder weniger peinlichen oder lustigen, sexuellen Erlebnissen, fragt man sich: Wann weiß ich eigentlich das ich gut im Bett bin? Besonders wir Frauen kämen nie auf die Idee nach ein paar heißen Stunden zu fragen: “Na Schatz, wie war ich?” Manche Männer trauen sich das ja tatsächlich - aber gut, das ist mir zum Glück noch nie passiert!
Man kann noch so offen mit dem Thema Sex umgehen, aber so etwas erscheint einem unpassend. Trotzdem möchte man doch gern wissen, wo man hingehört - typisches Schubladendenken eben. Umso schöner wenn man das mal ganz unverhofft einfach ins Gesicht gesagt bekommt: “Du bist eine Bombe im Bett!” Ich kann mir jetzt was drauf einbilden oder an der geistigen Zurechnungsfähigkeit meiner ehemaligen Affäre zweifeln. Ich habe mich dazu entschieden, es dankend anzunehmen, davon auszugehen, dass der Sex mit jedem anderen Partner immer wieder unterschiedlich sein wird und dass es letztendlich doch auf das Gesamtpaket ankommt. Aber zumindest weiß ich nun, dass ich keine Vollniete bin, ist doch schon mal etwas…
Ein Artikel von
Annette Weber 17. Dezember 2006