Darf es eine Wort-Patenschaft sein?
Die deutsche Sprache verkümmert. Denglish ist heutzutage Alltag - und das stellt man sehr oft fest: So kriegt man häufig “Newsflashs” als Nachrichten serviert oder Chicken anstatt Hühnchen im Restaurant. Und fortan informiert man sich nicht mehr über den Informationsstand, sondern über den Service- oder Infopoint. Wahnsinn!
Doch der Verein “Deutsche Sprache e.V.” will dies ändern…
Die Idee: Wortpatenschaften.de.
Und dies funktioniert so: Einfach auf die Seite gehen, in der Datenbank nachschauen, ob Ihr Lieblingswort oder -Wortgruppe schon einen Paten hat, und wenn dies nicht der Fall ist, eintragen. Anschließend erhält man eine offizielle Urkunde über seine Patenschaft.
Eine Wortpatenschaft kostet 5 Euro. Der gesamte Geldbetrag geht dem Verein “Deutsche Sprache” zu Gute, der sich für die Pflege und Weiterentwicklung der deutschen Sprache einsetzt.
Bekannt für die Pflege der deutschen Sprache und Kolumnist des legendären “Zwiebelfisch”, Bastian Sick, hat selbst eine Wortpatenschaft übernommen - nämlich das Wort: “einander”.
” ‚Einander’ ist ein schönes, musikalisches Wort, das heute kaum noch verwendet wird. Meistens sagt man “sich”. Ich bevorzuge: ‚Sie sahen einander an’ statt ‚Sie sahen sich an’”, so Bastian Sick.
Auf geht’s. Das Wort “Wortpatenschaft”, selbst ein interessantes Wort - wie ich finde -, ist übrigens ebenso noch frei…
Ein Artikel von
Denis Kräupziger 3 Kommentare 23. Dezember 2006
Die Jeans fällt zu Boden, der BH wird aufgeköpft…STOPP, Schatz! „Ich möchte mich nicht ganz ausziehen“, so die Liebste.