Fahrstuhl-Horror: „Ich spielte mit meinen Schuhen“

Wohn- und Kaufhäuser haben sie: Fahrstühle. Viele Menschen haben jedoch Angst einzusteigen - sei es wegen den engen Kabinen oder vor der Furcht stecken zu bleiben.

Doch ist die Angst oft unbegründet. Selbst wenn ein Aufzug stecken bleibt, kann oft nach Minuten vom Servicepersonal geholfen werden. Im Fall einer 18jährigen Französin war dies allerdings nicht der Fall.

Safiatou blieb ganze 4 Tage im Fahrstuhl eingesperrt:

Foto: Fahrstuhl“Ich hatte Hunger und mir war kalt - aber es gab ein bisschen Licht, sodass ich mit meinen Schuhen spielen konnte…”

Zwischen dem ersten und zweiten Stock blieb der Aufzug stecken. Das Mädchen versuchte mehrfach das Alarmsignal zu drücken - doch vergeblich. Erst der Reparaturdienst konnte das Mädchen, welches aus dem Pariser Vorort St. Denis kommt, retten.

Safiatous Eltern haben nun Anzeige wegen unterlassener Hilfeleistung erstattet.

Ein Artikel von Denis Kräupziger

29. Dezember 2006

Archiviert in: Buntes

3 Kommentare Kommentar hinzufügen

  • 1. Mimmy  |  29. Dezember 2006 um 21:39

    Ist ja grausam! Also ich meide wenn es irgend geht auch Fahrstühle! Ich mag sie einfach nicht, sie sind zumeist eng und klein und ich bekomm Angst wenn so viele Leute drin sind!
    Mir ist es auch mal fast so ergangen mit dem stecken bleiben, jedoch war es kein technischer Defekt sondern es hatte sich im Gedränge einfach jemand gegen den STOP-Schalter gelehnt!
    Ich fand es schlimm und hatte panische Angst! Einfach nicht für jeden geeignet diese Dinger!
    Liebe Grüße

  • 2. Kim  |  29. Dezember 2006 um 23:13

    Schon schlimm, dass Safiatou 4 Tage lang nicht geholfen wurde. Ich denke mal, dass man deswegen trotzdem keine Angst vor Fahrstühlen brauch, da das ja bestimmt nicht so oft passiert aber ich benutze trozdem lieber die Treppen …

  • 3. airbrush  |  30. Dezember 2006 um 01:25

    Ob es wirklich unterlassene Hilfeleistung war?
    Ich glaube nicht, dass jemand so krank ist, ein Notsignal aus einem Aufzug absichtlich zu irgnorieren, wenn er dafür zuständig ist (Zentrale, Polizei, Notdienst, was auch immer…)

    Wer sagt denn, dass nicht einfach nur das Kabel defekt war?
    Der Notruf muss ja auch irgendwie ankommen, wo er hinsoll.
    Und wenn jetzt zB Ratten das Kabel angefressen haben, es durchgerostet ist oder Ähnliches?

    Dann kann man vielleicht wegen Fahrlässigkeit Anzeige erstatten, aber garantiert nicht wegen unterlassener Hilfeleistung.

    Abgesehen davon verstehe ich nicht, wieso die Eltern für eine volljährige Peron Anzeige erstatten wollen… Soll die junge Frau dies doch selber tun?! Wer Rechte haben will, soll sich dafür bitte auch selber bemühen, mit 18 sollte das ja keine Probleme mehr bereiten, wenn man wirklich so reif ist, sich auch volljährig nennen zu dürfen…

    Aber abgesehen davon ist es natürlich eine traurige Geschichte!
    Aber Angst vor Fahrstühlen hab ich dadurch nun nicht. Ok, jede Gammelkabiene würde ich wahrscheinlich auch nicht betreten, aber wenn der Aufzug halbwegs in Schuss ist hab ich da keine Probleme.
    Die hatte ich früher immer, so bis ich 12 wurde rum glaub ich ungefähr.

    Aber heute denk ich mir: Das Leben ist nunmal lebensgefährlich. Ich esse dennoch Pilze, obwohl versehentlich n giftiger bei sein könnte. Ich fliege dennoch, auch wenn ich abstürzen könnte.
    Und ich fahre eben auch Aufzug.

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