Archiv für 5. Februar 2007
Erst leidet der eigene Lebensgefährte unter starkem Durchfall, später man selbst und dann der Kollege auf Arbeit. Plötzlich scheint es so als wenn ganz Deutschland erkrankt wäre. Und so falsch ist diese Aussage nicht, denn der Noro-Virus hat sich zu einer Epidemie ausgebreitet.
Seit Oktober 2006 gibt es mehr als 49 700 Betroffene. Da aber nicht jeder bei Durchfall zum Arzt geht, gibt es eine sehr hohe Dunkelziffer.
Wir haben für Sie in unserem theCliX.com-Service einige Fakten rund um den Krankheitserreger und seine Wirkung zusammengestellt:
Symptome
Auffällig sind die starke Übelkeit, gefolgt von heftigem, schwallartigem Erbrechen. Wiederholt häufige und extreme Durchfälle sowie Kopfschmerzen und Mattigkeit sind typisch für den Noro-Virus.
Inkubationszeit
Nach dem Aufschnappen des Virus dauert es etwa 10 bis 50 Stunden, bis die ersten Beschwerden auftreten.
Wann ist die Ansteckungsgefahr am größten?
Innerhalb der ersten 48 Stunden nach Ausbruch der Beschwerden ist die Gefahr am größten. Doch auch Wochen später werden noch Erreger im Stuhl des Erkrankten gefunden.
Ansteckungsverlauf
Viren werden durch den Stuhl des Patienten ausgeschieden. Durch das Erbrechen gelangen Schwebeteilchen in die Luft, die den Virus dann durch die Haut oder Atemwege übertragen können. Verunreinigte Speisen und Geschirr können ebenfalls eine Hochburg für Viren darstellen.
Schutzmaßnahmen
Am Wichtigsten sollte eine größere Sorgfalt bei der Hygiene sein. Regelmäßiges Händewaschen und Reinigen der Toilette sind besonders wichtig. Dabei sollte man zumindest auf Handschuhe nicht verzichten. Auch öffentliche Toiletten sollten weitestgehend gemieden werden.
Risiken und Maßnahmen
Das wohl größte Risiko stellt der Flüssigkeitsverlust dar. Besondere Medikamente gibt es keine, sodass Ärzte versuchen müssen den Flüssigkeitshaushalt auszugleichen. Gefährlich wird die Krankheit im Allgemeinen nur für ältere Leute und Kinder; hier besteht Lebensgefahr.
Trotz bereits drei bekannten Todesfällen geben Fachleute Entwarnung: “Der Virus ist kein Killervirus”, heißt es.
Doch Vorsicht ist auf jeden Fall ratsam. Wenn man dann angesteckt ist, sollte man unbedingt zu Hause bleiben und nicht der Arbeit zu liebe schuften gehen. Ihre Firma wird es Ihnen danken…
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Tanja Noack 5. Februar 2007
Es ist wohl eines der beliebtesten Brettspiele: Monopoly. Gespielt wird das Spiel des Erfinders Charles Darrow, einem damals arbeitslosen Heizungsbau-Ingenieur, in Europa, Amerika und sogar in Asien.
Die Klassikvariante von Monopoly besitzt in den meisten Ländern tatsächlich existierende Straßennamen. Nur die Deutschland-Ausgabe weist nach dem zweiten Weltkrieg fiktive Namen auf.
Im Laufe der Jahre sind so immer wieder zahlreiche Editionen entstanden. Zum Beispiel Städte-Ausgaben, eine Variante für Kids und nicht zuletzt auch das neue “Monopoly Heute”, bei dem Berliner Sehenswürdigkeiten die fiktiven Straßennamen ersetzten.
Doch nun ist Schluss mit dem fiktiven Klassiker. Monopoly plant eine weitere Edition namens “Monopoly Deutschland”, bei dem erstmals demokratisch die Felder auf dem Brettspiel per Mausklick im Internet bestimmt werden.
38 Städte und ihre Sehenswürdigkeiten stehen zur Auswahl. Doch nur 22 werden genommen.
Stimmen Sie ab, welche Städte mit ihren Sehenswürdigkeiten auf die Felder kommen und was den Nord-, Süd- und Ost-Bahnhof sowie die Wasser- und Elektrizitätswerk künftig ersetzen wird.
Bis zum ersten April kann noch online abgestimmt werden. Erst danach steht fest, wo wir künftig unsere Häuser und Hotels errichten können. Die Stadt, die die meisten Stimmen erhält, wird dann die teuersten Felder, die bisherige Schlossallee und Parkstraße, ersetzen.
“Monopoly Deutschland” wird im September im Handel erhältlich sein. Und dann heißt es vielleicht künftig: Ich will unbedingt ein Hotel in Magdeburg errichten…
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Denis Kräupziger 5. Februar 2007
Es ist schon erstaunlich welche Dinge so passieren, die für einen selbst völlig harmlos scheinen, aber einen anderen Menschen zur Weißglut bringen. Blöd wenn man diese Wut dann irgendwann zu spüren bekommt und nicht so recht weiß, was eigentlich los ist.
Ich weiß jetzt warum ich meine Männerfreundschaften so pflege und dass ihr Männer mit manchen unserer Art gar nicht klar kommen könnt…
Frauenfreundschaften sind im Allgemeinen was Schönes: Man kann sich gemeinsam “Sex and the city” oder “The L-Word” anschauen, ein Weinchen trinken und über Gott und die Welt ablästern, ohne sich sonderlich schlecht dabei zu fühlen. Es gibt Momente da weiß man einfach, dass man sich nah steht, weil man schlicht der gleichen Spezies angehört - der unerklärlichen Spezies Frau. Aber früher oder später kommt das Unvermeidliche: Der Moment in dem ein Zickenkrieg ausbricht.
Ich selbst würde mich als unkompliziert beschreiben - jetzt schreien wahrscheinlich alle Männer auf und rufen: Es gibt keine unkomplizierten Frauen! Aber Fakt ist, wenn ich einer Freundin gegenüber sitze und mich auf einmal wie ein Kerl fühle, stimmt irgendetwas nicht!
Es entspricht im Großem und Ganzen dem Zahnpastatuben-Klischee, was mir passiert ist. Eine einfache Kleinigkeit die nicht in den Kram passt, die für jede zweite Frau kein Grund zur Eskalation wäre, die aber dennoch zur Sprache kommt und eine filmreife Diskussion auslöst.
Man selbst sitzt dort, lächelt ein wenig in sich hinein und schlägt gedanklich seinen Kopf gegen ein passendes Möbelstück. Dann ist der Punkt erreicht in dem man erkennt: Ihr Männer habt es nicht leicht mit uns.
Ganz fatal ist es wenn das Streitobjekt ein von beiden anvisierter Mann ist - da fliegen die Fetzen! Aber was will man machen, wenn der Kerl nun mal kein Auge auf die Freundin geworfen hat, sondern auf einen selbst. Soll man ihn einer Gehirnwäsche unterziehen, damit man sich solidarisch korrekt verhält?
Natürlich sollte man die Grenzen der Freundschaft nicht zu sehr strapazieren, doch manches Mal sollte man sich doch wirklich fragen, was es Wichtigeres auf der Welt gibt.
Da lob ich mir die Männer, da gibt es meistens doch einen ausschlaggebenden Grund, damit sie sich die Köpfe einhauen. Und spätestens wenn sie schweißgebadet und mit zerrissenen T-Shirts auf dem Boden liegen, ist die Luft raus. Sie vertragen sich und gehen zusammen ein Bier trinken.
Aber vielleicht brauchen wir Frauen diesen kleinen, aber feinen Zickenkrieg - schließlich reden wir fünf Mal so viel wie Männer. Da muss man diese geballte Diskussionsfreude ja irgendwo unterbringen!
Doch wenn man als Frau mal unkompliziert ist, wird es mir von den Männern zu wenig geehrt. Denn mal ehrlich: die meisten mehr oder weniger glücklichen Paare haben eine Zicke im Boot.
Also liebe Zicken, nehmt euch ein Beispiel an den Männern, werdet relaxter, das Leben ist einfach zu schön dafür. Und ihr Männer solltet dankbar für eine unkomplizierte Frau sein. Hängt euch also nicht ständig an diese klapperdürren Plappermäuler, die euch euer Dasein zu Hölle machen.
Ein Artikel von
Annette Weber 5. Februar 2007