“Monopoly Deutschland”: Über LOS gehen, Geld einziehen und ein Hotel in Magdeburg errichten

Es ist wohl eines der beliebtesten Brettspiele: Monopoly. Gespielt wird das Spiel des Erfinders Charles Darrow, einem damals arbeitslosen Heizungsbau-Ingenieur, in Europa, Amerika und sogar in Asien.

Die Klassikvariante von Monopoly besitzt in den meisten Ländern tatsächlich existierende Straßennamen. Nur die Deutschland-Ausgabe weist nach dem zweiten Weltkrieg fiktive Namen auf.

Foto: Ausschnitt aus Monopoly.deIm Laufe der Jahre sind so immer wieder zahlreiche Editionen entstanden. Zum Beispiel Städte-Ausgaben, eine Variante für Kids und nicht zuletzt auch das neue “Monopoly Heute”, bei dem Berliner Sehenswürdigkeiten die fiktiven Straßennamen ersetzten.

Doch nun ist Schluss mit dem fiktiven Klassiker. Monopoly plant eine weitere Edition namens “Monopoly Deutschland”, bei dem erstmals demokratisch die Felder auf dem Brettspiel per Mausklick im Internet bestimmt werden.

38 Städte und ihre Sehenswürdigkeiten stehen zur Auswahl. Doch nur 22 werden genommen.

Stimmen Sie ab, welche Städte mit ihren Sehenswürdigkeiten auf die Felder kommen und was den Nord-, Süd- und Ost-Bahnhof sowie die Wasser- und Elektrizitätswerk künftig ersetzen wird.

Bis zum ersten April kann noch online abgestimmt werden. Erst danach steht fest, wo wir künftig unsere Häuser und Hotels errichten können. Die Stadt, die die meisten Stimmen erhält, wird dann die teuersten Felder, die bisherige Schlossallee und Parkstraße, ersetzen.

“Monopoly Deutschland” wird im September im Handel erhältlich sein. Und dann heißt es vielleicht künftig: Ich will unbedingt ein Hotel in Magdeburg errichten…

Ein Artikel von Denis Kräupziger

5. Februar 2007

Archiviert in: Buntes, NetzFund

1 Kommentar Kommentar hinzufügen

  • 1. Verge, blogged » Bl&hellip  |  20. Februar 2007 um 15:03

    […] Gehen Sie in das Gefängnis! Wer kennt diese Aufforderung nicht. Sie stammt vom Brettspiel Monopoly. Doch Sätze wie „Rücke vor bis auf Schlossallee“ werden sich in der neuen Version „Monopoly Deutschland“ wohl eher nicht finden. Bis Ende März hat man online die Möglichkeit, 22 Städte inklusive Stadt-Wahrzeichen auf das Brett zu wählen. Insgesamt buhlen 41 Städte um die zur Verfügung stehenden Plätze. Wer also meint, dass seine Stadt unbedingt vertreten sein sollte, kann an der Abstimmung auf www.monopoly.de teilnehmen. Übrigens: Um in die Liste der Auswahlstädte zu gelangen, wurden manchmal ganz eigene Wege beschritten. So riefen unter anderem Saabrücken bzw. Jena eine Unterschriftenaktion ins Leben, um in der Liste aufzutauchen. Saabrücken befindet sich übrigens unter den Top 5. […]

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