Der Klang des Vornamens macht Sie (un)sexy.
Wahre Schönheit kommt von innen. Dass dies nicht immer zutrifft und Frau und Mann natürlich auch auf Äußerlichkeiten schauen, ist überall bekannt. Doch der Sexappeal-Faktor wird bereits ganz früh entschieden: Ob er oder sie das Gegenüber anziehend findet, liegt zum großen Teil auch am Vornamen.
Zu diesem Ergebnis kommt jedenfalls die US-amerikanische Sprachforscherin Amy Perfors vom Massachusetts Institute of Technology.
Die Wissenschaftlerin hatte nämlich Model-Fotos von Frauen und Männern ins Internet gestellt und sie bewerten lassen. Anschließend wurden die Namen unter den Bildern getauscht.
Das verblüffende Ergebnis: Es änderte sich mit dem Namen auch der Sexappeal der Person.
Ihrer Studie zufolge wirken bei Männern helle Vokale wie “e” und “i” im Vornamen besonders sexy. Dunkle wie “a” und “u”, die man eher mit dem hinteren Teil der Zunge spricht, sind nicht sehr anziehend für Frauen. Tims haben also mehr Chancen bei Mädels als jene, die Paul heißen.
Umgekehrt ist es bei Frauen. Mädels mit dunklen Vokalen in ihrem Vornamen gelten als attraktiver. Glück haben also alle Marias und Carolas. Schlecht sieht es dagegen beispielsweise für Emilies und Silkes aus.
Pauls, Silkes und Co. müssen aber nicht traurig sein. Schließlich kann man dem Partner auch Spitznamen wie “Mausi”, “Schnucki” oder “Schatz” geben - denn dann fällt auch der unsexy Name nicht auf.
Und wie (un)sexy sind Sie? Schreiben Sie uns Ihre Vornamen in die Kommentare…
Ein Artikel von
Denis Kräupziger 3 Kommentare 18. Februar 2007