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März 2007
Es war wohl die Box-Sensation in diesem Jahr. Raab vs. Halmich hieß es gestern vor 19.500 Zuschauern in der Köln-Arena. Auch wenn Killerplauze Raab besiegt wurde, war der Verlierer an diesem Abend jemand anderes…
“Die Rückkehr der Killerplauze” - so kündigte Raab die Show der Superlative an. Und so prachtvoll wie der Titel klang, so perfekt inszeniert war auch der gestrige Abend.
Gegen 20.40 fuhr die amtierende Boxweltmeisterin Regina Halmich mit einer weißen Stretch-Limousine vor. Anschließend kam dann die selbst ernannte Killerplauze mit einer Harley- Davidson und einer ganzen Eskorte hinterher.
Raab war heiß, wollte unbedingt gewinnen und sich damit für die gebrochene Nase vor 6 Jahren revanchieren.
Mit einer neuen Frisur (Irokese; abrasierten Augenbrauen) und einem Panzer fuhr Raab zu seinem Einmarsch in die Halle. (Halmich wurde vorher mit einem Käfig von der Decke in die Halle gebracht.)
23.10 Uhr hieß es dann Ring frei. Anders als erwartet zeigte Regina Halmich gleich, wer der Boss im
Ring ist. Trotz 35 Kilo weniger als Raab war Halmich spritziger, wendiger und teilte gezielt aus.
Der Kampf schien fast schon beendet. Die Zuschauer in Köln haben mit einem K.O. in den ersten Runden gerechnet. Doch es kam anders. Raab legte in den letzten drei Runden noch einmal nach und traf Halmich mehrmals am Kopf.
Auch wenn er bei den Zuschauern sogar nach Punkten die fünfte Runde gewinnen konnte, stand am Ende der Sieger fest: Regina Halmich besiegte die Killerplauze klar und deutlich.
Doch trotzdem fand Regina im Ring noch lobende Worte: “Ein ganz großes Kompliment an Stefan. Von seinem Siegeswillen kann sich so manch ein Boxer eine Scheibe abschneiden.”
Doch es half alles nicht. Zu einem weiteren Fight wird es nicht mehr kommen. Raab verkündete in der Nacht seinen wirklichen Rücktritt vom Box-Sport.
Nicht einfach zurücktreten kann Show-Praktikant Elton von seinem Wetteinsatz. Elton hatte vor dem Kampf nämlich behauptet, Raab würde durch ein K.O. besiegt werden. Sein Wetteinsatz: Bei verlorener Wette will Elton beim New York Marathon starten.
Und das muss er nun…
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Denis Kräupziger 31. März 2007
Anfangs mit Indie-Sound durchgestartet, besteht die Musik heute vorwiegend aus Pop- und Rockelementen: TELE - das sind 6 Jungs aus Baden-Württemberg. Derzeit sind sie mit ihrem dritten Album auf dem Markt. “Wir brauchen nichts” heißt es. Mit drauf ist der Titel “Mario“, mit dem die Band auch beim BundesVision Songcontest antrat.
Wir konnten mit dem Schlagzeuger von TELE, Stefan Wittich, in unserer Reihe “10 Fragen” sprechen…
#1# Ihr habt beim BundesVision Songcontest euer Bundesland Baden Württemberg vertreten. Wie kam es dazu?
Stefan von Tele: Die Redaktion von Stefan Raab kannte uns schon von unserem ersten Album “Wovon sollen wir leben” und hat uns zuerst nach einem Song der alten Platte gefragt. Wir haben ihnen dann mitgeteilt, dass wir ein neues Album machen und “Mario” hatten wir schon fast fertig. Also haben wir Stefan Raab “Mario” geschickt und er fands super.
#2# Das Resultat: der 10.Platz. Was denkt ihr: Was hat euch der Auftritt gebracht?
Stefan von Tele: Sicher eine größere Öffentlichkeit. Wir hatten viele Gästebucheinträge von Leuten, die noch nie was von uns gehört haben und sich jetzt das Album gekauft haben. Dafür ist das gut. Chicks, Kicks und Gigs.
#3# Neben den Gästebucheinträgen: Gab es direkt nach der Bekanntgabe des Ergebnisses auch Feedback von den Anderen?
Stefan von Tele: Ja “der Untergang des Abendlandes”. Wir waren ja schon davor mit Mia, Beatplanet und Anajo befreundet und haben uns danach gegenseitig bemitleidet.
#4# Wie ihr auf eurer Internetseite schreibt, kümmert sich Francesco bei euch um die Texte. Beschreib doch mal wie ein Song entsteht? Gibt es bei euch bestimmte Rituale?
Stefan von Tele: Ja Francesco kümmert sich und die Texte, wir gießen derweil die Pflanzen. O.K. mal im Ernst. Ja, wir haben ein gegenseitiges Vertrauen, dass aus dem musikalischen Dialog super Songs entstehen. Manchmal jammen wir einfach drauf los, manchmal kommt aber auch einer mit einer vagen Idee oder einem Riff oder einem ganzen Song. Francesco benutzt dann seine Stimme ebenfalls wie ein Instrument. Und die Texte schreibt er später, aber meistens diktiert ihm die erste Idee schon die Geschichte.
#5# Was die Wenigsten wussten: Ihr seid bereits Support-Act von Juli, Wir sind Helden oder Phönix gewesen. Gibt es Bands / Künstler mit denen ihr auch gerne auftreten würdet?
Stefan von Tele: Patrick mit Gillian Welch, Jörg mit Joe Zwaniful, Francesco mit Bob Dylan, Martin mit Prince, Tobias mit Beck, Oli (unserer Mischer) mit Sting und ich mit Me´shell Ndegeocello.
#6# … und mit welchen überhaupt nicht?
Stefan von Tele: Mit Florian Silbereisen (kam gerade im Fernsehen). Da gibt’s natürlich einige. Es gibt auch einfach Musikstile mit denen wir nicht können. Wir finden allerdings auch ein paar Bands eher bescheiden, die von der Musikerpolizei für gut befunden werden.
#7# “Deutschland sucht den Superstar” geht in die Mottoshows. Künstler kommen und gehen hier. Was ist eure Meinung von Castingshows?
Stefan von Tele: Das schlimme an Castingshows ist, dass man sich auf Kosten weniger talentierte Menschen amüsiert und ihre Schwächen zur Schau stellt. Auch Bild und Leben eines Künstlers werden total verfälscht.
#8# Schaut ihr es euch an? Und habt ihr einen Favoriten?
Stefan von Tele: Klar bleibt man da mal für 5min. hängen, aber die Namen haben wir leider nicht am Start. Aber sobald die Umarmungsorgien beginnen, muss ich abschalten.
#9# 2000 habt ihr die Band in Freiburg gegründet. Wie kam es denn zur Bandgründung? Und was hat der Name “TELE” auf sich?
Stefan von Tele: Wir waren Freunde und kannten uns schon länger aus anderen Bands. Tele ist ein relativ unverfänglicher Bandname. Damit bleiben wir natürlich stilistisch handlungsfähig. Mit Tele könnte man theoretisch von Afropop bis Electro alles machen. Bei Slayer, Manowar, Cradle of Filth, Jazzmatazz, Funkyourself, Skatilizer, Disposable Hereoes of Hiphop, Funky Fingers, Skastadt, Destruction, Skaos, Defunkt, Apokalyptica, Haß, Groovin´ etc. verhält sich das sicher ein wenig anders.
#10# Derzeit lebt ihr in Berlin. Ein Titel auf eurem neuen Album heißt “Bye, bye, Berlin”. Was hat es damit auf sich?
Stefan von Tele: Kleiner Sherlock Holmes oder was? Stimmt, Jörg plant nach Grönland auszuwandern. Weil da im Moment einiges geht - Gletschermäßig.
Vielen Dank für das nette Interview vom kleinen Sherlock Holmes.
Neugierig geworden? Wenn Sie weitere Infos zu TELE und dem neuen Album möchten, finden Sie diese auf der offiziellen Seite der Band.
Ihre Meinung ist gefragt: Wie finden Sie die Band TELE und das Interview mit Stefan Wittich? Oder haben Sie weitere Vorschläge für Interview-Gäste? Schreiben Sie uns Ihre Meinung in die Kommentare.
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Denis Kräupziger 29. März 2007
Nachdem am vergangenen Donnerstag der erste Teil der ersten Online Romans erschien, geht es nun weiter mit “Letzte Worte” - eine spannende Geschichte um Jack Dawson. Lesen Sie hier das zweite Kapitel…

2. Kapitel: DIANE
Es war Sonntagabend, genau vor einer Woche, als ich sie traf. Ich hatte den ganzen Vormittag im Bett gelegen und dem Herbstregen gelauscht, der gegen die Scheibe meines Schlafzimmerfensters trommelte. Es gab keine Veranlassung aufzustehen. Ich hatte nichts zu tun und war erst am Abend mit Richard verabredet, der mir seine neueste Eroberung vorstellen wollte. Eigentlich mochte ich es nicht, zu dritt essen zu gehen. Besonders wenn man mit einem Pärchen essen geht, kommt man sich oft überflüssig vor. Aber Richard war unerbittlich gewesen. “Sie ist großartig, du wirst sie mögen”, hatte er mir am Telefon versichert. Das bezweifelte ich. Richard war ein Windhund und sein Interesse für Frauen verebbte meist nach kurzer Zeit wieder.
Nach zwölf Uhr war ich aufgestanden, hatte geduscht, gefrühstückt und bis zum Abend gelesen. Um acht Uhr hatte ich mich auf den Weg ins “Wellingtons” gemacht, einem schicken und völlig überteuerten Restaurant, das nur ein paar Blocks entfernt war, und in dem ich mit Richard und seiner neuen Flamme verabredet war. Es regnete immer noch, als ich aus dem Haus trat. Ich hatte keinen Schirm mit und ging schnell, sodass ich zwanzig Minuten vor der vereinbarten Zeit da war. Der Oberkellner, der sein Haar streng nach hinten gekämmt hatte und eine rote Weste und einen albern wirkenden, gezwirbelten Schnurrbart zur Schau trug, führte mich an einen freien Tisch, der sich in der Mitte des Saales befand. Ich bestellte mir einen Martini und fühlte mich beobachtet. Ständig schaute ich zum Eingang und die Zeit schien sich zu dehnen. Die Geräuschkulisse, die die verhaltenen Stimmen der anderen Gäste bildete, kam mir unwirklich vor. Lachsgeruch drang mir in die Nase und leise klassische Musik rieselte aus den Lautsprechern an der Decke auf mich herab. Dann klingelte mein Handy und für einen kurzen Moment verstummten die Gespräche an den Tischen in meiner Nähe. Ich merkte, wie ich rot wurde. “Ja?”, sagte ich.
“Ja, Jack? Hier ist Richard. Hör zu, alter Junge, es tut mir leid, aber wir müssen unser kleines Essen zu dritt verschieben.” Er klang irgendwie aufgedreht. Im Hintergrund konnte ich das hysterische Lachen einer Frau hören.
“Warum? Ich warte schon eine ganze Weile auf euch. Hättest du nicht eher bescheid sagen können?”
“Nein, ähm. Es hat sich kurzfristig was ergeben, weißt du. Ich erklärs dir nächstes Mal. Sei nicht sauer, okay?”
Und dann hatte er ohne ein weiteres Wort aufgelegt. “Schöne Bescherung”, flüsterte ich vor mich hin. Ich bezahlte den Martini und ging zur Bar hinüber. Dort setzte ich mich auf einen Hocker, von dem aus ich den Eingang sehen konnte, und bestellte mir einen Whisky. Pur natürlich! Meine Laune war schon so nicht besonders gut gewesen, aber nun verspürte ich geradezu ein Gefühl, das fast Wut gleichkam.
Als ich den zweiten Whisky trank, trat eine Frau durch die Eingangstür, und vertrieb mir plötzlich alle Gedanken an Richard aus dem Kopf. Sie fiel mir sofort auf. Sie war mittelgroß, hatte eine blonde Lockenmähne, blasse Haut, ein ernstes Gesicht und schwebte wie ein Geist durch den Saal. Sie ging zum Pult des Oberkellners, sprach mit ihm, machte ein verärgertes Gesicht und ging dann schnellen Schrittes auf die Bar zu. Sie kam direkt auf mich zu und sah mir dabei in die Augen. Es waren blaue, blasse und traurige Augen. Dann stand sie plötzlich wie eine Erscheinung neben mir.
“Ist hier noch frei?”
Ihre Stimme war fester und tiefer, als es ihr schlanker Körper vermuten ließ. Sie trug ein elegantes schwarzes Abendkleid. Ihre Haut kam mir wie Wachs vor.
“Ja, natürlich. Setzen Sie sich ruhig.”
Sie bestellte sich einen Whisky und steckte sich dann eine Zigarette an. Ich fragte mich, warum sie sich ausgerechnet neben mich gesetzt hatte. Schließlich war die ganze Bar frei gewesen. Ihre Nähe ließ mich unsicher werden. Ich kam mir fast schäbig neben ihr vor, in meinem schlichten Anzug. Dann drehte sie sich zu mir.
“Zigarette?”
“Ja, warum nicht.”
Ich nahm sie und sie gab mir Feuer. Ihre Hände waren sehr schlank und perfekt manikürt. Ich sah keinen Ring an ihnen. “Sie sehen aus, als wären Sie versetzt worden”, sagte sie.
“Und Sie?”, fragte ich.
“Ja.”
“Na ja, das hat ja auch sein Gutes. Sonst hätte ich nicht das Vergnügen, mit so einer bezaubernden Frau hier zu sitzen.”
Sie lachte. Es kam mir vor wie der Klang von Kirchenglocken. Rein und klar.
“Wie ist Ihr Name?”
“Jack-” Ich kam nicht dazu, ihr auch meinen Nachnamen zu nennen.
“Jack. Freut mich. Mein Name ist Diane.”
“Okay. Diane. Das ist ein schöner Name.”
Sie lachte wieder.
Wie es weitergeht, erfahren Sie im 3. Kapitel unseres Online Romans “Letzte Worte”. Aufgrund Ostern erscheint Kapitel 3 erst eine Woche später - am 12.April!
Archiv:
1.Kapitel - JACK
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Marc Wulfers 29. März 2007
Wenn man Möbel einkaufen will, führt oft kein Weg an IKEA vorbei. Das Möbelhaus bietet nicht nur leckere Hotdogs im Eingangsbereich an, sondern auch ausgefallene Produkte. Besonders ausgefallen sind aber die Namen.
Schließlich kauft man bekanntlich kein Regal, sondern beispielsweise ein “Billy”.
Gründe für die in Deutschland eher sonderlichen Namen gibt es aber schon: Die Angestellten ersparen sich damit die Suche nach langen Artikelnummern und die Kunden können bei Rückfragen besser das Produkt benennen.
Doch die Namensauswahl ist nicht wahllos. Seit den 70er Jahren werden die Namen nun schon nach einem System vergeben.
Ortsnamen wie “Göteborg” bekommen Sofas oder Sessel. Da sich Bademöbel mit der Frische in Verbindung bringen lassen, haben diese Möbel Namen von schwedischen Seen und Flüssen. Nicht zu erklären sind die Namen für Leuchten. Diese stammen aus der Musik, Chemie oder Metrologie.
Ganz altmodisch geht es bei Gardinen und Stoffen sowie Stühlen und Schreibtischen zu. Hier gibt es nämlich eine Geschlechtertrennung. Gardinen und Co. assoziiert man bei IKEA mit schwedischen Mädchennamen wie “Britt”. Eher hart sind Stühle und Schreibtische - deshalb werden diese auch mit Männernamen versehen. Sie heißen nämlich “Jonas” oder “Alfons”.
Durch die Ausweitung des Sortiments mussten sich weitere Regeln ausgedacht werden. Gartenmöbel sind nach schwedischen Inselnamen und Bettwäsche nach Blumen benannt.
Besonders sieht es bei Küchen-Utensilien aus. Die Funktion des Kuchengerätes bestimmt nämlich den Namen. So heißt zum Beispiel ein Schneidebrett “Lämplig”, was übersetzt “zweckmäßig” bedeutet.
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Denis Kräupziger 28. März 2007
Von Spielefreaks heiß erwartet: Heute startet die neue Playstation 3 ihren Siegeszug in die europäischen Wohnzimmer. Nach den USA und Japan wird die Konsole damit auch hierzulande endlich erhältlich sein.
In den USA sorgte sie schon vor einigen Monaten für Trubel. Punkt 0 Uhr am 17. November vergangenen Jahres stürmten Spielefans in den USA die Verkaufsstellen.
Viele Begeisterte hatten sich schon in den Morgenstunden des Vortages vor den Geschäften versammelt und dort in Zelten die Nacht verbracht. Und das nur um ihren Platz nicht zu verlieren und so vielleicht eine der wenigen Konsolen der Erstlieferung zu ergattern.
Aber was macht die neue Playstation so besonders?
Die Playstation 3 bietet einen bisher kaum von Konsolen bekannten Funktionsumfang.
Eine kleine, aber nicht zu unterschätzende Neuerung ist eine neue Technologie, die es erstmals erlaubt, dass alte PS- und PS2-Spiele auf einer Nachfolgekonsole gespielt werden können.
Zudem hat die Konsole eine integrierte WLAN-Komponente, mit der man sich im lokalen Drahtlosnetzwerkt zu Hause ins Internet einklicken kann. So können beispielsweise auch Online-Spiele auf der Next-Generation-Konsole gezockt werden.
Ebenso neu ist das Betriebssystem der Playstation 3: Eine auf ihre Hardware angepasste Version des freien Betriebssystemkerns Linux hält die Konsole am Laufen.
Wer Linux nicht möchte, kann, solang es mit der Hardware kompatibel ist, auch ein eigenes Betriebssystem installieren.
Nintendo versucht für seine Wii-Konsole genau dies zu verhindern. Sony hingegen hat eine bekannte Linux-Version bereits als “offiziell PS3-kompatibel” gekürt. Dieses Konzept ermöglicht eine wesentlich vielseitigere Nutzung der Playstation. Da Linux für den PC-Bereich entwickelt wurde, besitzt die neue Konsole somit noch mehr Anwendungsmöglichkeiten als bisher. Damit kommt Sonys neueste Kreation einen herkömmlichen PC immer näher.
Auch die Hardware der neuen Konsole kann besser als zuvor an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden. Die Festplatte ist eine normale SATA-Festplatte, wie sie in modernen Heimcomputern zu finden ist. Ein Austausch von dieser als auch von anderen Komponenten ist einfach im PC-Fachhandel möglich. Zusätzliche teuere Anschaffungen sind damit nicht nötig.
Die Konsole kann dadurch mehr aufgerüstet werden und somit mehr Leistung bringen und die Spiele noch realistischer darstellen.
Doch die noch leistungsfähigere Playstation 3 hat ihren stolzen Preis. Für knapp 600 Euro ist die teuerste Variante ab heute im Handel erhältlich.
Ob sich ein Wechsel lohnt? Braucht man die PS3 oder reichen ältere Spielekonsolen? Diskutieren Sie mit!
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Jan-David Wasem 23. März 2007
Deutschland liest gerne. Vor allem Jugendliche greifen wieder mehr zum Buch. Das zeigen diverse aktuelle Studien. theCliX.com schließt sich dem Trend an und bringt - passend zum Start der Leipziger Buchmesse - den ersten Roman online.
“Letzte Worte” - so der Name des Online Romans von Marc Wulfers - erzählt die spannende Geschichte um Jack Dawson. Tauchen Sie ein, in eine Welt von Geheimnissen, Verbrechen, emotionalen und grausamen Momenten. Jede Woche gibt es ein neues Kapitel.

1. Kapitel: JACK
Mein Name ist Jack. Jack Dawson. Aber mein Name spielt keine Rolle. Namen haben für mich keine Bedeutung mehr. Spielfiguren haben schließlich auch keine Namen. Denn das ist es, was ich geworden bin: eine Spielfigur, die sich nach den Würfeln richtet, die derjenige wirft, der mit einem spielt. Aber ich werde nicht über Los gehen und keine 200 Dollar einziehen, im Gegenteil. Ich habe verloren und bin pleite. Dies sind die letzten Worte, die ich je schreiben werde.
Alles begann vor einer Woche. Bis zu jenem Tag hatte ich ein normales Leben geführt, war nie polizeilich aufgefallen, war ein ordentlicher, rechtschaffener, sauberer und arbeitender Mann Mitte zwanzig gewesen, der in der Blüte seines Lebens stand. Wie sehr man in einer Woche doch altern kann! Ich arbeitete bei einer großen Versicherungsgesellschaft und hatte damit gerechnet, nach ein paar Jahren so viel Geld gespart zu haben, dass ich mir ein hübsches kleines Haus an der Ostküste leisten konnte - und später eine Frau, vielleicht zwei Kinder, einen Geländewagen, zweimal Urlaub im Jahr. Aber diese Dinge sind jetzt sehr weit weg. Meine Ziele sind bescheidener geworden. Oder auch höher, es kommt darauf an, wie man es betrachtet. Im Moment jedenfalls bin ich schon froh, wenn ich es irgendwie schaffe den nächsten Sonnenaufgang mitzuerleben. Sie werden mir sicher zustimmen, wenn ich Ihnen sage, dass ein Sonnenaufgang etwas Wunderschönes ist. Der Tag füllt sich mit Licht, das in alle Ritzen dringt und das Dunkel der Nacht, in denen unsere Geheimnisse uns zu schaffen machen, einfach wegwischt, und damit auch unsere dunklen Gedanken. Ein Sonnenaufgang hat viel Romantik an sich. Aber in meinem Fall ist es ein wenig anders. Wenn ich die Sonne aufgehen sehe, ist es, als habe ich das Versprechen bekommen, noch einen weiteren Tag leben zu dürfen. Und ich bete jede Nacht darum, noch einen weiteren Tag geschenkt zu bekommen. Doch jede Nacht schwindet die Hoffnung mehr und mehr. Letzte Nacht konnte ich spüren, dass meine Verfolger schon sehr nahe waren. Sie ziehen einen Kreis um mich, der jeden Tag enger wird.
Seit drei Tagen bin ich nun schon auf der Flucht vor ihnen, verstecke mich in verlassenen Häusern, esse Früchte aus dem Wald, wasche mich an Bächen. Und seit drei Nächten habe ich kein Auge zugetan. Die letzte Nacht verbrachte ich im Keller eines verlassenen Bauernhauses. Manchmal döste ich in der völligen Dunkelheit ein. Dann schrak ich jedes Mal auf, weil ich dachte, über mir Schritte auf den Holzdielen gehört zu haben. Es ist schwer, einen Schrei zu unterdrücken, wenn man von vollkommener Angst beherrscht wird. Meine Hand fährt mittlerweile automatisch zu meinem Mund, wenn ich schreien will.
Ich spüre, wie meine Kräfte schwinden. Lange werde ich das nicht mehr durchhalten können, das weiß ich. Und dann, wenn sie mich schließlich gefunden haben, werde ich eine leichte Beute sein. Der Wahnsinn kriecht in meine Eingeweide, ich kann ihn fühlen, wie er sich ausbreitet, als wäre er ein Krebsgeschwür. Während ich dies schreibe, driften meine Gedanken immer wieder ab. Ich kann mich kaum konzentrieren, was wohl auch daran liegt, dass es bald dunkel sein wird. Die Nacht wird bald wieder über mir sein. Wenn ich aus dem dreckigen Fenster blicke, sehe ich, wie die Bäume unheimliche Schatten werfen. Mir ist, als lauere in jedem dieser Schatten eine schreckliche Kreatur, die mich beobachtet. Ich kann mich kaum erinnern, wie ich in diesen Wald geraten bin. Ich muss die Fensterläden schließen, denn ich ertrage es nicht, zu sehen, wie die Dunkelheit in alle Ritzen kriecht. Vielleicht finde ich hier auch irgendwo eine Kerze…
Tatsächlich, ich habe eine Kerze gefunden, aber sie wird bald heruntergebrannt sein. Das heißt, dass ich mich beeilen muss. Ich werde mich bemühen, ordentlich zu schreiben, auch wenn meine Hände zittern und meine Augen zufallen wollen. Ich habe nicht die Hoffnung, dass dies jemals gefunden wird. Aber falls doch… Vielleicht ist es anderen eine Warnung.
Ein Gewitter ist aufgezogen. Der Regen trommelt auf das löchrige Dach. Ich werde in den Keller gehen müssen, damit meine Schrift nicht von den Regentropfen verwischt wird. Der Keller wird mich nicht vor ihnen schützen, aber ich fühle mich dennoch ein klein wenig sicherer dort. Wenigstens kann man die Luke von innen verriegeln.
Meine Eingeweide verkrampfen sich, mir ist übel und die Erschöpfung will mich in ihre Arme schließen. Aber ich darf nicht zulassen, dass sie mich schlafend finden. Ich weiß, dass sie heute Nacht kommen werden; ich spüre es. Das Gewitter erscheint mir wie ein Omen.
Ich habe in der Kellerwand einen lockeren Ziegel entdeckt, hinter dem ich diese Seiten verstecken werde. Gebe Gott, dass ich fertig mit Schreiben bin, bevor sie mich gefunden haben.
Ich muss mich beeilen, der Kreis, den sie ziehen, wird immer enger. Gleich der Schlinge des Galgens, die sich um den Hals des Opfers schließt. Mein Henker wird jedoch nicht barmherzig sein. Ich werde lange zappeln müssen, bevor ich Erlösung finde…
Wie es weitergeht, erfahren Sie im 2. Kapitel unseres Online Romans “Letzte Worte”. Kapitel 2 erscheint am 29.März!
Nehmen Sie aktiv teil: Wie finden Sie den ersten Teil? Wie könnte er weitergehen? Was würden Sie sich wünschen? Alles können Sie in unsere Kommentare schreiben.
Ein Artikel von
Marc Wulfers 22. März 2007
Es gibt nicht nur kulturelle Unterschiede beim Essen oder in der Sprache. Nein - auch der Orgasmus ist in den verschiedenen Ländern anders, wie eine Studie im Auftrag der Zeitschrift P.M. ergeben hat.
Wenn in Deutschland beim Höhepunkt der Lust eher “gekommen” wird, “gehen” die Japaner. Dort schreien die Männer nämlich “Iku” - was soviel heißt wie “Ich gehe!”.
Doch die Lustschreie sind noch vielschichtiger. So wird im schönsten Moment in Spanien mit “Madre Mia!” an die eigene Mutter und in Italien mit “Madonna!” an die Heilige Madonna, die Mutter Jesus, gedacht. Ebenso religiös läuft der Höhepunkt bei den Amerikanern und Franzosen ab. Diese stöhnen “Oh my god” bzw. “Mon Dieu” - was übersetzt “Mein Gott!” heißt.
Frauen in Rumänien haben es besonders einfach. Sie bekommen von ihren Männern mitgeteilt, wenn sie fertig sind. Rumänen schreien nämlich “A termina!”. Noch ein wenig schärfer geht es bei den türkischen Männern zu. “Bosaliyorum” ist dort die bevorzugte Äußerung - was nichts anderes heißt als “Ich entleere mich”.
Doch auch wenn es überall anders klingt - das Erlebnis ist bei allen Männern gleich. Ob sie nun Kommen, Gehen oder an wen Anderes denken.
Ein Artikel von
Denis Kräupziger 15. März 2007
In den ersten Wochen einer heranwachsenden Beziehung zwischen zwei frisch verknallten Menschen entscheidet sich einiges in nur wenigen Sekunden. Man spaziert täglich wie auf Drogen durch die Weltgeschichte und bekommt entweder überhaupt gar nichts mehr von seinem Umfeld mit oder reagiert sehr sensibel auf Veränderungen.
Aber noch viel wichtiger als die tausend Schmetterlinge im Bauch ist das aneinander heranpirschen der beiden Hauptdarsteller in Bezug auf das alltägliche Leben. Zum Beispiel das Kennenlernen wie zuverlässig der Andere ist, Vertrauen aufzubauen, ihn morgens nach dem Aufwachen zu beobachten oder nie geahnte Techniken des Zähneputzens zu entdecken.
Für mich persönlich entscheiden die Zuverlässigkeit und das Voranschreiten des Vertrauens über den Aufbau oder schnellen Fall einer Beziehung.
In Zeiten von Handy, E-Mail oder Chats wird das schon vorhandene Verlangen den auserkorenen Liebsten regelmäßig zu kontaktieren noch zusätzlich angeheizt. Es ist zur Selbstverständlichkeit geworden, auf eine geschriebene SMS eine Antwort zu erwarten und das am besten sofort. Geschieht dies nicht, kriechen ins Gehirn, insbesondere ins Weibliche, die ersten Zweifel und Szenarien, warum der Angebetete sich denn nicht meldet.
Sollte man zwischendurch von seinem Trip herunter kommen und über seine ersten Beziehungen nachdenken, fern ab von so viel Technik, bemerkt man schnell, dass das früher sehr viel entspannter war.
Da hat man sich halt einen Tag mal nicht gesprochen oder gesehen - ja und? Das Vertrauen war trotzdem vorhanden. Doch mit der technischen Entwicklung findet auch eine Weiterentwicklung eines Selbst statt - man wird älter, muss ein paar unschöne, zwischenmenschliche Geschichten in seinen Lebenslauf packen und wird vorsichtiger.
Plötzlich reicht es aus, auf eine einzige SMS keine Antwort zu erhalten, um innerlich tausend Tode zu sterben. Dies ist meines Erachtens vor allem ein weibliches Phänomen - Männer scheinen da immer noch so gelassen zu sein wie in der Steinzeit.
Wir Frauen stellen uns Szenarien vor, die selbst Hollywood nicht besser auf die Leinwand bringen könnte. Und was kommt am Ende dabei heraus, wenn sich der Liebste mal nicht gemeldet hat? Eine simple Kleinigkeit, die überhaupt nicht zum Tragen gekommen wäre, hätten wir nicht so durchgedreht.
Aber liebe Männer, ihr kommt hier auch nicht ganz unschuldig aus der Nummer heraus. Denn ihr habt es besonders gut drauf, Dinge zu sagen, die für uns Frauen wie ein Versprechen klingen. Der Spruch: “Ich meld mich morgen!” heißt für uns, ihr meldet euch morgen - Punkt! Und wenn ihr das dann nicht macht, ist die Kacke am Dampfen!
Wieder mal eine Nacht voller Unwohl sein, die neu aufkeimende Beziehung wird in Frage gestellt und die letzten Wochen würde man am liebsten aus dem Gehirn streichen.
Reißt euch doch einfach zusammen und verzichtet auf den Spruch. Dann habt ihr einen netten Abend und wir weniger Kinofilme im Kopf.
Ein Artikel von
Annette Weber 14. März 2007
Der Sänger von Tokio Hotel, Bill Kaulitz, steht vor dem Abgrund eines Berliner Hochhauses. Er sieht keinen Ausweg mehr - und springt!
Unglaubliche Szenen spielen sich im Video des kommenden Songs der Teenieband Tokio Hotel ab. Im Lied “Spring nicht” wagt sich die Gruppe an das Tabu-Thema Selbstmord ran.
Immer wieder war Selbstmord ein Thema bei seinen Fans, betonte Bill. Deswegen kam er dazu, den Song zu schreiben.
Tokio Hotel wollen mit dem Song die Ängste der Kids ansprechen: “Es geht darum, dass man sich nie aufgeben soll. Es ist nie eine Lösung, zu springen. Man sollte immer versuchen sich an die schönen Momente erinnern”, so Bill.
Ob das Video dazu beiträgt, den Teenagern zu helfen, ist fraglich. Es bestehe die Gefahr, dass die Fans es ihrem Idol gleich tun. Dies warnen jedenfalls verschiedene Beratungsstellen für suizidgefährdete Jugendliche.
Doch eine Hoffnung gibt es noch: Die Produzenten haben den Clip in zwei Versionen gedreht – mit Selbstmord sowie mit Happy End am Schluss. Was wir nun sehen können, bleibt abzuwarten.
Ihre Meinung ist gefragt! Geschmacklos oder gerechtfertigt? Sagen Sie uns Ihre Meinung zum neuem Video von Bill und Co.
Ein Artikel von
Denis Kräupziger 9. März 2007
Mit dem Song “Frauen regier’n die Welt” hat sich Roger Cicero gestern anscheinend nicht nur in die Herzen der Frauen gesungen. Der 36jährige Swing-Musiker konnte die Zuschauer mit seiner coolen Art überzeugen und gewann den deutschen Vorentscheid des Eurovision Songcontests.
Klarer Verlierer an diesem Abend war die von ProSieben gecastete Girlgroup Monrose, die als Favorit ins Rennen ging. Selbst vom Sieg überzeugt, war die Enttäuschung nach der Bekanntgabe des Ergebnisses deutlich bei den Sängerinnen Senna, Bahar und Mandy anzusehen. Scheinbar unbeeindruckt und gelassen hat Rockpoet Heinz Rudolf Kunze seine Niederlage hingenommen.Â
Nun darf also Roger Cicero am 12.Mai in Helsinki ran und hoffentlich für Deutschland den Eurovision Songcontest gewinnen.
Aber was glauben Sie? Wird Roger Cicero den Songcontest nach Hause swingen? Schreiben Sie uns Ihre Meinung in die Kommentare.
Ein Artikel von
Denis Kräupziger 9. März 2007
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