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März 2007
Leipzig liest wieder - jedenfalls in der Leipziger Messe. Vom 22. bis 25. März werden die Neuerscheinungen des Frühjahrs präsentiert. Auf insgesamt 4 Messehallen mit 63.000 Quadratmeter können sich die Besucher in diesem Jahr freuen.
Über 2.200 Aussteller aus über 30 Ländern sind vor Ort und stellen ihre Werke aus den Sachgebieten Belletristik und Sachbuch, Hörbuch, Kinder- und Jugendbuch, Comic, Cartoon, Rollenspiel und Fantasy sowie Bildung vor.
Die Leipziger Buchmesse ist zudem ein Treffpunkt von jungen Autoren und den alten Hasen der Branche. So werden in diesem Jahr Günter Grass, Martin Walser, Hans Magnus Enzensberger, Christoph Hein,
Wolf Biermann, Thomas Brussig, Ingo Schulze und viele mehr in der größten Stadt in Sachsen zu Gast sein. Aber auch Stars wie Ulrich Wickert, Desiree Nick, Otto Sander, Ben Becker, Jutta Speidel und Sarah Kuttner werden erwartet.
Die Preisverleihung, Lesungen, Signierstunden, Gespräche mit Autoren sowie ein Autoren-Special sind nur einige Highlights der Messe.
Sie haben Lust dabei zu sein und das nötige Kleingeld fehlt? Kein Problem! theCliX.com verlost 2×1 Eintrittskarte. Und das geht so:
Einfach Ihre persönliche(n) Buchempfehlung(en) (Titel, Warum das Buch gut ist…) in die Kommentare schreiben und mit ein wenig Glück die Eintrittskarten gewinnen.
Einsendeschluss ist der 18.März 2007.
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Denis Kräupziger 8. März 2007
In fast jedem Betrieb gibt es Angestellte, die sich vor der Arbeit drücken. “Blau machen” ist für den Chef eine Todsünde - für uns jedoch ein interessantes Thema: Woher kommt dieser Begriff eigentlich?
Im Mittelalter wurden die Stoffe für das einfache Volk meist mit Indigofarben gefärbt, da diese billig und einfach zu verwenden waren. Während der Adel edlere Farben trug, musste sich der einfache Bürger mit trisstem Grau oder eben Indigo-Blau abgeben.
Da die Farbe erst beim Trockenen an der Luft ihren satten Blauton annahm, mussten die Färber die Stoffe vor der Werkstatt auf die Leine hängen. Erst wenn diese trocken waren, konnten die Stoffe weiterverarbeitet werden. Die Zwischenzeit wurde oft für eine ausgiebige Pause genutzt.
Die Färber “machten also blau”, anstatt ihrer sonstigen Arbeit nachzugehen. Daher setzte sich allmählich “Blau machen” als Begriff für das Fernbleiben von der Arbeit durch.
Übrigens: Auch das “Blau sein” kommt von der mittelalterlichen Stofffärberei. Für die Farbherstellung wurde nämlich viel Alkohol benötigt.
Da dieser jedoch zu teuer und zu schade für die Farbmischung war, bediente man sich bei dem eigenen Urin. So wurde in den Färbereien viel gebechert, um die Blase anschließend über den Farbbottich zu erleichten. Die Färber waren irgendwann selber “blau” und prägten somit den Begriff.
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Jan-David Wasem 5. März 2007
Typische Situationen wie “Hallo Morgen Marco! War wohl ´ne lange Nacht - so müde wie du aussiehst?” oder “Schönen Guten Morgen Herr Schmidt. Sie sahen auch schon einmal frischer aus. Sollten das Wochenende lieber zum Schlafen nutzen!” kennen wir wohl alle.
Sie begegnen einem in der Schule oder im Büro. Doch eigentlich liegt es nicht am Schlaf; das Wochenende wurde in den meisten Fällen ausgiebig zum Schlafen genutzt.
Für die Montagmorgen-Müdigkeit sieht der Berliner Internist Ingo Tietze vor allem zwei Gründe: Unsere Gesellschaft gibt uns einen siebentägigen Schlafzyklus vor. Zum anderen der Abbau des aufgestauten Schlafdefizits, der den körpereigenen Rhythmus durcheinander bringt.
Innerhalb der fünf Werktage baut der Mensch ein Schlafdefizit auf. Sechs Stunden Schlaf gelten hier als Minimum zum Erholen; die Mindestwohlfühlmenge liegt sogar bei etwa 7,2 Stunden.
Auf diese Anzahl kommt man unter der Woche aber selten. Der Körper hält dies auf Dauer aber aus und holt am Wochenende den Schlafmangel wieder auf. Das heißt: Schlafen bis zum umfallen. Das Ergebnis ist in den meisten Fällen gleich: Am Sonntagabend ist man weniger müde als sonst.
Doch die Folgen lassen nicht lange auf sich warten: “Durch die fehlende Müdigkeit schläft man Sonntagabend schlechter ein und wacht nachts öfter auf”, erklärt der Mediziner. Der Erholungsfaktor des Wochenendes sinkt wieder gegen Null.
Erschwerend kommt hinzu, dass sich der Hormonhaushalt dem Arbeitszyklus anpasst. In Studien wurde festgestellt, dass ein Mensch, der in einem normalen Sieben-Tage-Rhythmus steckt, in der Nacht vom Sonntag zum Montag gehäuft das Stresshormon Kortisol ausschüttet. Dieses Hormon sorgt für viel Unruhe beim Schlafen. Die Folge: man kann sich nicht erholen.
Frühaufsteher sind besser in der Schule
Der persönliche Schlafrhythmus hat auch auf schulische Leistungen großen Einfluss. Passt der Schulrhythmus zum eigenen Biorhythmus, ist man morgens um 7 Uhr hellwach und wird in seinen leistungsfähigsten Stunden herausgefordert. Nachtaktive Menschen haben das Nachsehen. Diese laufen erst nach 10 Uhr zu Höchstleistungen auf.
Eine Studie zeigt dies ganz deutlich: Demnach haben Frühaufsteher bessere Abiturzeugnisse als jene, die gerne spät zu Bett gehen.
Die innere Uhr lässt sich aber nicht verstellen: Manche Personen sind Lerchen und andere Nachteulen, wie in der Wissenschaft diese Schlaftypen unterschieden werden.
Ein Mittel gegen das Tief am Montag gäbe es nämlich nicht. “Damit müsse man leben”, so Ingo Tietze. Die Forschung hat gezeigt, dass es besser ist das Schlafdefizit nachzuholen. Sonntagfrüh wie jeden Tag um 6 Uhr aus dem Bett zu hüpfen, würde sogar mehr Schaden anrichten.
In diesem Sinne: Gute Nacht.
Ein Artikel von
Tanja Noack 4. März 2007
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