Heute schon “gewilft”?
Man will im Internet unbedingt etwas nachlesen - doch schon surft man stundenlang durch das weltweite Netz und weiß am Ende trotzdem nicht mehr, wo man überall war.
Das stundenlange und sinnfreie Verweilen im Internet ist ein Phänomen, was vielen Menschen bekannt ist.
Schließlich ist das auch kein Wunder! Zahlreiche Entertainment-Angebote wie das Videoportal Youtube.de laden zum Verweilen ein und lenken von der eigentlichen Suche ab.
Nun gibt es sogar einen Namen für diese “Tätigkeit”: Wilfing. Geschaffen aus den Anfangsbuchstaben von “(what) was I looking for” wurde das Wort nun für eine britische Studie gebraucht.
Dieser Studie zufolge gaben zwei Drittel der 2400 erwachsenen Teilnehmer an, gelegentlich “gewilft” zu haben. Vor allem Männer sind anfällig für das sinnfreie Surfen im Internet. Im Schnitt haben alle Befragten so jeweils zwei ganze Tage im Monat vergeudet.
Auch die Partnerschaft leidet oftmals unter der stundenlangen Internetbenutzung.
30 Prozent der Männer offenbarten in der Studie, ihre Beziehung sei zumindest teilweise durch wilfing beeinträchtigt. Dies könnte jedoch auch daran liegen, dass 20 Prozent der männlichen Befragten viel Zeit auf Pornoseiten verbringen…
Ein Artikel von Jan-David Wasem
18. April 2007
1 Kommentar Kommentar hinzufügen
1. Endlich weiß ich Beschei&hellip | 18. April 2007 um 19:47
[…] Doch die Lösung ist da. Man “wilft” dann. Wilfen ist ein Modewort aus (what) was i‘m looking for und wurde in einer britischen Studie gebraucht. Mehr dazu gibt’s hier […]
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