Archiv für Mai 2007

Zum Kreischen gut: “Debbie rockt!” in Deutschland

… und Sie können live mit dabei sein! theCliX.com verlost 3×2 Eintrittskarten für ein Konzert der Mädels.

“Debbie rockt!” - das sind fünf freche Mädels, die ganz normale Teenies sind. Sie haben die gleichen Probleme wie wir und Themen, wie die erste Liebe oder das erste Verlassenwerden, spielen auch bei ihnen eine große Rolle.

Debbie rockt! erste Single Ich rockeDoch trotzdem unterscheiden sie sich in einem Punkt: Sie machen Musik, bei der einem die Spucke wegbleibt. Mit ihrer Debüt-Single “Ich rocke”, die Anfang April erschienen ist, machten sie dem Namen der Single alle Ehre. Sie landeten sofort in der Rotation des Musik-Senders VIVA. Andere Veranstaltungen wie die “Bravo Supershow” und “The Dome” reißen sich derzeit um die Mädels.

Da bleibt wenig Freizeit für die Stuttgarter Teenie-Band um Fie (16), Denise (17), Rosa (18), Tan (19) und Kathi (19), die zudem gerade zum ersten Mal durch Deutschland touren. Auf ihrer Tour werden neben ihrer Single “Ich rocke” noch zahlreiche andere rockige Nummern aus dem Album “Egal was ist…” (erscheint im Juni 2007) zu hören sein.

Und Sie können live mit dabei Debbie rockt!sein!
Wir verlosen für das Konzert in Braunschweig (im Jolly Joker, Mittwoch, 11.7, 18:30 Uhr) 3×2 Eintrittskarten. Zusammen mit einer Begleitung können Sie die fünf Mädels also ganz nah erleben.

Wie das geht?
Ganz einfach! Erzählen Sie uns, warum Sie unbedingt die Karten haben wollen. Schreiben Sie das in unsere Kommentare. Die Gewinner werden dann von uns per Email benachrichtigt. Einsendeschluss ist der 30.6.2007

Ein Artikel von Denis Kräupziger

9 Kommentare 31. Mai 2007

Online Roman “Letzte Worte” - 9. Kapitel: HAUSBESUCH

Der Online Roman “Letzte Worte” geht in eine weitere Runde. Diesmal kommt es noch dicker für Jack. Er hatte vergessen seinen besten Freund, Richard, zu fragen, wann er sich mit Diane treffen wollte. Wie Jack reagierte, und was dann passierte, lesen Sie hier…

Letzte Worte - der Online Roman

9. Kapitel: HAUSBESUCH

Ich saß im Wohnzimmer auf der Couch und starrte auf den Bildschirm meines Fernsehers, ohne den Sinn der Bilder zu verstehen. Den Ton hatte ich abgestellt. In der Hand hielte ich eine Zigarette. Ich war vollkommen durcheinander und stellte mir immer wieder die selben Fragen: Kann das wirklich möglich sein? Wie, um Himmels Willen, war der Teddybär von Isabella in mein Schlafzimmer gelangt?

Er heißt Jack?
Ja, genau wie du.

“Du bist verrückt”, sagte ich in den Raum. Meine innere Stimme gab mir natürlich Recht.
Sieh nach, er wird nicht da sein, wollen wir wetten?, fragte meine innere Stimme mich. Ich stand auf und ging zur Schlafzimmertür hinüber. Vor ihr blieb ich stehen. Was war, wenn er doch da war und es nicht meine Einbildung gewesen war? Aber das spielte keine Rolle. Nachsehen musste ich so oder so. Also öffnete ich langsam die Tür. Und sah… Mein Bett, ohne Jack, den lustigen kleinen Teddybären.

Ich fühlte mich erleichtert und machte mich daran, die Scherben der zerbrochenen Flasche Whiskey aufzusammeln und das Verschüttete aufzuwischen.
Danach fühlte ich mich schwach und mir war schwindlig und übel. Irgendetwas stimmte mit mir nicht, das war sicher. Aber das war nicht die Wahrheit. Die Wahrheit war, dass etwas Seltsames und Erschreckendes vor sich ging, und dass Richard daran beteiligt war und ich ebenfalls irgendwie hineingeraten war.

Ich setzte mich wieder auf die Couch und irgendwann driftete ich in einen tiefen Schlaf, der traumlos war, und aus dem ich erst am nächsten Tag wieder aufwachte.

Es war drei Uhr Nachmittags, als ich die Augen wieder öffnete. Noch immer fühlte ich mich schwach. Mein erster Gedanke war Richard. Dann kam die Erinnerung an den vorherigen Abend plötzlich wieder. Ich stand auf, duschte und versuchte danach, Richard anzurufen. Aber ich konnte ihn nicht erreichen. Es blieb mir nur übrig, abzuwarten, bis er sich von sich aus meldete. Die Wartezeit war unerträglich. Die Stunden dehnten sich zu Jahren (so kam es mir jedenfalls vor). Ich dachte daran, dass ich vergessen hatte, Richard zu fragen, um wie viel Uhr er sich mit Diana traf. Ich war ein Idiot. Woher sollte ich wissen, wann er mich anrief? Ich wurde immer unruhiger.

Mit der Zeit reifte ein Gedanke in mir heran, der mir die Lösung meines Dilemmas zu sein schien: Ich würde mich einfach vor dem Haus verstecken, in dem Diane wohnte und Ausschau danach halten, ob sie mit Richard auftauchte. Wenn das geschah, würde ich eingreifen. Der Gedanke gefiel mir nicht, aber es war das Einzige, was ich tun konnte. Ich hatte nicht vor, unbewaffnet zu Dianes Haus zu gehen. Man konnte schließlich nie wissen, was mich erwartet. Vorsicht war besser als Nachsicht, Sie wissen schon. Aber ich hatte keine Waffe im Haus; ich fand ein großes Küchenmesser, das mir als geeigneter Ersatz erschien. Als ich meinen Mantel anzog und das Messer in der Innentasche verstaute, schlug mir das Herz bis zum Hals.

Ich rief mir ein Taxi, das mich zur Fifth Avenue brachte. Als ich in die Seitenstraße ging, in der Dianes Haus stand, war mir, als betrete ich eine andere Welt. Die Atmosphäre hatte etwas äußerst Unwirkliches an sich. Der Lärm der Fifth Avenue schien mit einem Mal zu verstummen und das einzige Geräusch, das ich hörte, war das Prasseln des Regens. Ich lief die Straße entlang und suchte die Möglichkeiten ab, mich zu verstecken. Außer ein paar Mülltonnen fand ich nichts. In der zweiten Etage des Hauses, in dem Diane wohnte, brannte Licht. Im zweiten Stock wohnt noch eine alte Frau. Ich ging zum Hauseingang und sah mir die Klingelschilder an. Es gab dort nur einen Namen, der kaum noch lesbar war: E. Plotsky. Ich nahm an, das war der Name der alten Frau. Ich öffnete die Haustür und trat in das Treppenhaus. Es war dunkel und roch muffig. Ich stieg die alten Holzstufen empor und blieb vor der Tür in der zweiten Etage stehen. Dann atmete ich tief durch. Was hast du eigentlich vor?, fragte meine innere Stimme. Ich wusste es nicht. Dann klingelte ich. Nach ein paar Sekunden öffnete eine kleine, alte Frau die Tür und sah mich misstrauisch an.

“Was wollen Sie?” Sie hatte einen starken polnischen Akzent.

“Entschuldigen Sie bitte”, sagte ich. “Ich möchte eine alte Freundin besuchen, man hat mir gesagt, dass sie hier wohnt. Aber ich habe kein Klingelschild gesehen.”

“Hier wohnt keiner, außer mir, Mister. Und wenn Sie nicht verschwinden, rufe ich die Polizei.”

Dann hatte sie die Tür zugeknallt. Ich war vollkommen perplex. Ohne darüber nachzudenken, stieg ich die Stufen bis zu Dianes Wohnung hinauf. Es gab keine Klingel. Ich drückte die Klinke hinunter und die Tür öffnete sich. Zitternd trat ich in den dunklen Flur und schloss die Tür hinter mir. Ohne es zu merken, holte ich das Messer aus der Manteltasche. Dann stand ich im Flur und lauschte. Ein leises Kichern drang von irgendwoher an mein Ohr. Ich ging auf die Schlafzimmertür zu und öffnete sie. Als ich den blutigen Leib auf dem Bett liegen sah, schrie ich und ließ das Messer fallen.

Es war Richard! Und er war tot!

Wie wird die Geschichte enden? Sie erfahren es schon bald! In zwei Wochen, also am 14.Juni, wird das zehnte und damit letzte Kapitel des Online Romans “Letzte Worte” erscheinen.

Archiv:
1.Kapitel - JACK
2.Kapitel - DIANE
3.Kapitel - ISABELLA
4.Kapitel - KEIN ANRUF
5.Kapitel - NACHTGEDANKEN
6.Kapitel - RICHARD
7.Kapitel - KEIN GRUND ZUR SORGE
8.Kapitel - ZU SPÄT FÜR DICH

Ein Artikel von Marc Wulfers

Kommentar hinzufügen 31. Mai 2007

Töff, töff: Sind die Teletubbies etwa Homotubbies?

Fast überall auf der Welt sind die quietschbunten, “oh, oh”-sagenden Teletubbies zu sehen. In Polen könnte sich das aber schon bald ändern. Der Grund: Die Teletubbies sollen schwul sein!

Die Kinderrecht-Beauftragte Ewa Sowinska hat nach eigener Aussage eine Szene der Kinder-Serie gesehen, bei der Tinky Winky eine Handtasche getragen hat. Später hatte sie dann gemerkt, dass Tinky Winky gar kein Mädchen, sondern ein Junge ist.

Foto: TeletubbiesJungs mit Handtasche - ein Skandal für Frau Sowinska.
Was total lächerlich klingt, ist bittere Realität. In Polen wird tatsächlich von Psychologen geprüft, ob Tinky Winky und Co. homosexuell sind.

Sollte sich der Verdacht als wahr herausstellen, könnte es sich schon bald ausgequietscht haben.

Sowinska, Abgeordnete der “Partei polnischer Familien”, will nämlich tuntige Teletubbies im Fernsehen nicht sehen, da dies “homosexuelle Propaganda” sei.

Übrigens: Sowinska gehört einer Partei an, die bei ihren Veranstaltungen öffentlich verkünden, dass Schwule vergast werden sollten. Immerhin 8 Prozent bekam die Partei bei der letzten Wahl und stellt seitdem den Familienminister im Land.

Ein Artikel von Denis Kräupziger

Kommentar hinzufügen 29. Mai 2007

Online Roman “Letzte Worte” - 8. Kapitel: ZU SPÄT FÜR DICH

Nach zwei Wochen Pause erscheint nun ein weiteres Kapitel des Online Romans “Letzte Worte”. Es sollte ein ruhiger Abend für Jack Dawson werden. Doch daraus wurde nichts! Lesen Sie hier, wie es weiter geht…

Letzte Worte - der Online Roman

8. Kapitel: ZU SPÄT FÜR DICH

Nachdem ich die Tür hinter ihm geschlossen hatte, fühlte ich mich zu einem Teil albern, zum anderen haftete Besorgnis an mir. Ich sagte mir aber immer wieder, dass ich das Richtige getan hatte. Es war mir nicht leicht gefallen, Richard von all diesen Dingen zu erzählen. Aber es war dennoch richtig gewesen!

Er war mein bester und einziger Freund und wenn sich alles als Humbug erweisen sollte, was selbstverständlich geschehen würde, so glaubte ich, dass er mir diese kleine Unterhaltung und meine übersteigerte Phantasie nicht übel nehmen würde.

Ich setzte mich ins Wohnzimmer, nahm mir ein Buch und beschloss, mich einfach abzulenken. Doch nach etwa drei Seiten schlug ich das Buch wieder zu. Ich hatte nichts vom Inhalt des Textes mitbekommen. Ich hatte zwar gelesen, aber dennoch ununterbrochen an das Gespräch mit Richard gedacht.

… Diana und Diane, Isabella und Annabella, …

Nur ein Zufall, sagte meine innere Stimme. Du hast das Foto gesehen, sie war es nicht. Ich hatte keine Ahnung, ob das tatsächlich zutraf.

Ich beschloss ein heißes Bad zu nehmen. Das würde mich beruhigen und mir beim Einschlafen helfen. Zwanzig Minuten später lag ich in der Wanne, von Dampfwolken umgeben, und schwitzte. Vielleicht kannst du deine kranken Gedanken einfach ausschwitzen, dachte ich. Ein kurzes und abgehacktes Lachen drang aus meiner Kehle. Sein Klang gefiel mir überhaupt nicht. Es klang wie das Gegacker eines alten senilen Mannes. Ich schloss die Augen und was dann geschah, können Sie sich wahrscheinlich denken… Ich schlief ein! Und hatte wieder einen Traum…

Ich war wieder in der Wohnung von Diane. Diesmal befand ich mich im Bad und lag in der Wanne. Dampfwolken schwebten durch den kleinen Raum. Regen trommelte gegen das Milchglasfenster. Isabella saß nackt auf dem Wannenrand und schaute mich traurig an. Sie hatte wieder den Teddybären im Arm. Mittlerweile sah der gar nicht mehr gut aus! Nicht allein, dass ihm die Augen herunterhingen, nein, er war vom Hals an aufgerissen und sein weißes Innenleben quoll aus dem Schlitz hervor. Isabella streichelte ihm den Kopf. “Was tue ich hier?”, fragte ich sie. Sie blickte mich an. Ihre Augen waren voller Sorge. Ich glaubte, sie glänzen zu sehen, als wäre sie den Tränen nahe. Es brach mir fast das Herz. “Was ist den los, Kleine?”, fragte ich.

Mit Jack stimmt etwas nicht, sagte sie. Schau, er wird sterben! Sie hielt den Teddybären hoch.

Er heißt Jack?, fragte ich.

“Ja. Wie du!”

“Warum ist er so zugerichtet?”

Meine Mama war wütend. Sie hat ihn kaputt gemacht. Sie hat gesagt, du darfst nicht wieder herkommen. Sie war so böse auf mich, weil ich mit dir geredet habe. Du musst gehen, Jack. Wenn sie dich sieht… Sie hielt mir wieder den Bären entgegen. Ich hörte vom Flur her Geräusche. Isabella machte ein erschrockenes Gesicht. Sie kommt. Du musst gehen, Jack, sonst ist es für dich zu spät.

Sie stand auf, ließ den Teddybären fallen und beugte sich über die Wanne. Dann legte sie die Hände an meinen Kopf und drückte ihn unter Wasser. Ich konnte mich nicht wehren. Ihr Griff war so stark, dass ich nichts dagegen tun konnte. In Panik wand ich mich, strampelte mit den Beinen und kämpfte um mein Leben. Schließlich kam mein Kopf wieder an die Oberfläche und ich sog keuchend die Luft ein…

Ich spürte einen seltsamen Druck in meinem Kopf, mir war schwindlig und alles um mich herum drehte sich. Aber ich war unversehrt und befand mich in meinem Bad. Trotz der Hitze, die mich umgab, zitterte ich. Ich stieg aus der Wanne und wäre beinahe auf dem Boden ausgerutscht. Er war mit Wasser bedeckt, das in den Flur lief. Ich trocknete mich ab und setzte mich auf den Rand der Wanne. Dort atmete ich tief ein und aus. Das war kein Traum gewesen, nein, ich war tatsächlich da gewesen, das wusste ich! Es war eine Warnung gewesen. Ich sollte mich heraushalten, mich nicht in fremde Angelegenheiten einmischen und vor meiner eigenen Tür kehren.

Ich ging mit einem Handtuch um die Taille ins Wohnzimmer und steckte mir eine Zigarette an. Meine Hände zitterten und mein Herz hatte immer noch eine zu hohe Frequenz. Wenn ich mich nicht beruhigte, würde es einfach zerspringen. Irgendwie gelang es mir schließlich wieder einen klaren Gedanken zu fassen. Ich wischte das Wasser im Bad und im Flur auf. Dies tat ich seltsam bewusst und klar, als stünde ich unter Schock. Als ich damit fertig war, zog ich mir einen Bademantel an und nahm mir eine Flasche Whisky, meine Zigaretten und einen Aschenbecher. Ich wollte mich im Schlafzimmer einsperren, mich betrinken und so vielleicht doch irgendwann Schlaf finden. Auf jeden Fall musste ich mich betäuben, sonst würde ich noch wahnsinnig werden.

Als ich das Licht im Schlafzimmer anmachte, ließ ich die Flasche Jack Daniels auf den Boden fallen, wo sie in tausend Scherben zersprang.
In der Mitte meines Bettes saß Jack, der Teddybär von Isabella. Ich stieß einen Schrei aus, stürzte aus dem Raum und knallte die Schlafzimmertür hinter mir zu…

Wie es weiter geht, erfahren Sie schon in einer Woche! Das Kapitel 9 unseres Online Romans “Letzte Worte” erscheint somit am: 31.Mai.

Archiv:
1.Kapitel - JACK
2.Kapitel - DIANE
3.Kapitel - ISABELLA
4.Kapitel - KEIN ANRUF
5.Kapitel - NACHTGEDANKEN
6.Kapitel - RICHARD
7.Kapitel - KEIN GRUND ZUR SORGE

Ein Artikel von Marc Wulfers

Kommentar hinzufügen 24. Mai 2007

Kolumne: Keine Macht der Panikmache!

Der Klimawandel ist zurzeit in aller Munde und der nicht stattgefundene Winter tut sein übriges dazu. Einige Medien berichten, dass die Welt bald untergehen wird. Aber warum jetzt? Weil das Thema anscheinend gerade “in” ist. Bis vor kurzem scherte sich kaum jemand um den Klimawandel - Medien hielten ihn nicht für berichtenswert, Otto Normalmensch machte sich auch keine Gedanken darüber, was wir der Welt antun…

Ich will nicht abstreiten, dass der Mensch langsam die Welt zerstört. Auch nicht, dass wir langsam aber sicher auf eine Klimakatastrophe zusteuern. Aber das passiert nicht morgen und sehr wahrscheinlich auch nicht in hundert Jahren. Wissenschafter - und auch wir, wenn wir ehrlich sind - wissen das schon seit Jahren, wenn nicht seit Jahrzehnten. Nervend ist im Moment nur, dass ständig über den Klimawandel und die kommende Katastrophe berichtet wird. Als wäre das Thema völlig neu. Foto: Klimawandel Einige Medien betreiben regelrechte Panikmache und Politiker springen auf den Zug auf, um auf Stimmenfang zu gehen. Es ist zwar gut, dass sich jetzt mehr Menschen mit der Thematik beschäftigen, die Art und Weise wie das geschieht, ist aber falsch. Anstelle von Panikmache sollte umfassend informiert werden, anstelle von polemischen Vorschlägen der Politiker sollte es konstruktive Lösungen geben. Warum wird vorgeschlagen, dass sich zuerst wieder die normalen Bürger einschränken müssen, anstatt bei den größten Umweltverschmutzern - den Konzernen - zu beginnen?

Die Panikmache hat noch eine weitere Folge. Ähnlich wie es schon mit Themen wie dem sauren Regen, der Abholzung des Regenwalds, den menschlichen Katastrophen in Afrika, der atomaren Bedrohung, der Vogelgrippe etc. passiert ist, führt sie zu einer Abstumpfung der Menschen dem Thema gegenüber. Denn sie erlebten, dass nicht alle Wälder durch sauren Regen zerstört wurden, das Klima bis jetzt noch nicht gekippt ist, wir uns noch nicht selbst in die Luft gesprengt haben und es auch keine Vogelgrippepandemie in Europa gegeben hat. Die prophezeiten Folgen konnte niemand hier in Europa spüren. Die Thematik wird in einen dunklen Teil des Gedächtnisses verschoben und taucht höchstens hin und wieder als ungutes Gefühl auf. Trotzdem werden sie uns vielleicht irgendwann treffen. Aber die Menschheit wird nicht wirklich etwas gegen sie unternehmen. Es wird nur Kosmetik betrieben. So lange das Thema en vogue ist, werden Lösungen gesucht und vielleicht einige sogar verwirklicht. Aber irgendwann interessiert sich keiner mehr für sie. Das Thema Klimawandel wird - wie so viele wichtige Themen - ausgelutscht, weggeworfen und vergessen. Bis zu dem Moment, in dem uns die Zukunft einholt!

Ein Artikel von Nicole Kierer

Kommentar hinzufügen 23. Mai 2007

Das Schweigen der Männer - Frauen stört’s!

Es ist allgemein bekannt: Man(n) redet nun mal nicht so gerne. Jedenfalls ist das bei den Meisten unserer Spezies so. Frauen bringen täglich 13.000 bis 20.000 mehr Wörter über die Lippen als wir Männer. Gründe hierfür liegen schon in der unterschiedlichen Entwicklung von Jungs und Mädels. Trotzdem wünschen sich Frauen von ihrem Partner, dass dieser mehr reden soll. Das ergab zumindest eine neue Umfrage.

Foto: Simone Peter / pixelquelle.deDer Frauenzeitschrift “Laura” zufolge stört 56 Prozent der befragten Frauen* das Schweigen ihrer Männer. Sie wünschten sich öfters längere Gespräche mit dem Partner.

Ebenso auf der Wunschliste der Frauen steht mehr Aufmerksamkeit.
45 Prozent wollen mehr wahrgenommen werden, sodass endlich das neu gekaufte Kleid oder die neue Frisur auffällt.

Weitere Störfaktoren sind laut der Umfrage die Unordnung (34 Prozent) und die Tatsache, dass Männer mehr mit ihren Kumpels als mit der Partnerin unternehmen (32 Prozent).

(*Befragt wurden 1.058 Frauen im Alter zwischen 18 und 65 Jahren.)

Ein Artikel von Denis Kräupziger

Kommentar hinzufügen 15. Mai 2007

Oliver Pocher und Harald Schmidt tun’s zusammen

Die ARD hat anscheinend Oliver Pochers ehemalige Sendung “Rent a Pocher” wörtlich genommen und den Komiker exklusiv verpflichtet. Zusammen mit Late Night Talker Harald Schmidt, der zuletzt immer mehr Zuschauereinbußen hinnehmen musste, wird der Hannoveraner eine Sendung bekommen.

Oliver Pocher“Schmidt & Pocher” heißt die neue Show in der ARD, die Schmidts bisherige Sendung (”Harald Schmidt”) ersetzen wird. Ab Oktober wird sie dann jeweils 22:45 Uhr ausgestrahlt werden. Bisher sind 22 Shows geplant.

Erst vor kurzem hat die ARD die Änderungen der Sendung “Harald Schmidt” bekannt gegeben. Nur noch einmal pro Woche soll sie laufen, dafür aber eine ganze Stunde.

Damit war nun auch eine Veränderung am Konzept der Sendung notwendig, betonte ein Sprecher. Ein weiterer Grund für die Verpflichtung Pochers in die ARD sei die Verjüngung des Senders gewesen. “Oliver Pocher steht für eine junge Zielgruppe und wird der Sendung neue Impulse geben können”, so WDR-Programmdirektorin Verena Kulenkampff.

Das Konzept der Sendung ist einfach und erinnert an Raabs TVtotal. “Herr Pocher und ich werden wöchentlich auf das einschlagen, was wir am meisten lieben: das Fernsehen”, so Schmidt über das Konzept.

Auch wenn es Harald Schmidts Wunsch war als Co-Moderator OliverHarald Schmidt in seiner Sendung / Foto: dg-literatur.de Pocher ins Boot zu holen, bleibt fraglich, ob er auch nach 2008 (Ende seines bisherigen Vertrages) bei der ARD bleiben wird. Ebenso ungeklärt ist die Frage, was aus Sidekick Manuel Andrack wird. Andrack hatte noch zu Sat.1-Zeiten für den nötigen Schwung gesorgt.

Wie das Zusammenspiel zwischen Schmidt und Pocher funktioniert, werden wir Zuschauer erst ab Oktober sehen. Funktionieren könnte es. Schließlich stehen beide auf politisch unkorrekte Gags.

Ein Artikel von Denis Kräupziger

Kommentar hinzufügen 14. Mai 2007

Online Roman “Letzte Worte” - 7. Kapitel: KEIN GRUND ZUR SORGE

Die Geschehnisse um Jack Dawson gehen weiter. Im vergangenen Kapitel kam es endlich zum lang ersehnten Treffen. Jack erzählte ihm alles über seinen ominösen Traum. Wie wird Richard nun reagieren? Lesen Sie es hier…

Letzte Worte - der Online Roman

7. Kapitel: KEIN GRUND ZUR SORGE

Als ich mit meiner Geschichte fertig war, lag Schweigen zwischen Richard und mir. Er hatte sich eine Zigarette angezündet, kratze sich hinterm Ohr und sah zu Boden. Ich hatte die Vorstellung, dass er jeden Moment aufschaut und anfängt zu lachen, aber das tat er nicht. Als er mich wieder ansah, hatte sein Gesicht einen besorgten Ausdruck angenommen.

“Okay”, sagte er.

“Ich muss zugeben, dass deine Geschichte schon etwas seltsam ist. Aber ich weiß nicht ganz, was ich davon halten soll. Ich meine, ich will damit nicht sagen, dass ich dir nicht glaube, aber… es kann viele Erklärungen dafür geben.”

“Ich weiß, Richard. Das ist mir klar. Aber ich hielt es dennoch für besser, es dir zu erzählen. Auch auf die Gefahr hin, dass du mich auslachst.”

“Und du bist dir ganz sicher, dass der Name, den sie geflüstert hat, Richard war?”

“Ja. Das war der Grund, warum ich dich unbedingt sehen wollte. Das und der Traum. Als du vorhin die Namen Diana und Annabella erwähntest, kam mir das einfach zuviel des Zufalls vor. Hast du sie tatsächlich versetzt, als du dich Sonntagabend mit mir treffen wolltest?”

“Ja. Claudia kam überraschend zu Besuch. Du weißt, wie selten ich sie sehe. Ich konnte sie nicht wieder wegschicken.”

Ich wusste, wie sehr er an seiner Schwester hing. Sie wohnte in Phoenix, und so sahen sie sich dementsprechend selten.

“Aber ich hatte Diana angerufen und sie meinte, es wäre kein Problem und wir haben uns einfach für morgen verabredet.”

“Wie hast du sie kennen gelernt?”, fragte ich.

“Sie ist mir buchstäblich in die Arme gelaufen. Ich war im Central Park joggen und habe sie in der Dunkelheit nicht auf mich zukommen sehen. Hab sie umgeworfen. Das war ganz schön peinlich. Ich fragte sie, warum sie Abends allein joggen ging, und betonte, dass das für eine Frau nicht ganz ungefährlich wäre. Sie sagte, dass sie keine Angst hätte. So kamen wir ins Gespräch. Ich bestand darauf, sie zu begleiten und habe ihr dann ein Taxi gerufen, welches sie nach Hause bringen sollte. Am nächsten Abend waren wir essen.”
“Hast du mit ihr geschlafen?”, fragte ich neugierig.

“Nein. Ich war nicht einmal in ihrer Wohnung. Nach dem Essen waren wir spazieren. Sie ist so anders, als die Frauen, mit denen ich mich sonst treffe. Sie erzählte mir von Annabella und wir redeten über New York. Dann sagte sie, dass sie nach Hause müsste, wegen Annabella. Wir haben uns zum Abschied geküsst, das war alles. Ich glaube, dass sie mich wirklich mag. Jedenfalls hat’s mich diesmal echt erwischt.”

“Hat sie dir gesagt, was sie arbeitet, wo sie her kommt, wie sie mit Nachnamen heißt?”

“Nein. Wo du mich jetzt fragst, das hat sie nicht. Und ich habe auch nicht danach gefragt.”

Er machte ein nachdenkliches Gesicht und sagte: “Es war ganz anders, als sonst.”

“Hast du vor, sie morgen wirklich zu treffen?”

“Ja. Auf jeden Fall. Ich muss ständig an sie denken. Ich kann es kaum erwarten, sie wieder zu sehen.”

“Richard, es wäre mir wohler, wenn du absagen würdest.”

Er sah mich entsetzt an. “Warum? Nur weil du dir irgendwas einbildest? Jack, wir leben in New York! Ich muss zugeben, dass die Ähnlichkeit der Namen schon etwas ungewöhnlich ist, aber es gibt nun mal mehr als eine allein erziehende Mutter hier.”

“Und der Traum?”

“Soll das ernsthaft ein Grund sein, mich nicht mit Diana zu treffen? Vielleicht brauchst du ein wenig Urlaub. Oder du solltest mehr unternehmen, unter Leute gehen. Wenn ich so leben würde wie du, würde ich auch irgendwann anfangen zu phantasieren.”

Wahrscheinlich hatte er recht. Ich sah ein, dass ich ihn nicht davon abhalten konnte, sich mit Diana zu treffen. Und ich konnte es ihm nicht verübeln. Würde ich mich aufgrund von Hirngespinsten davon abhalten lassen, mich mit einer Frau zu treffen, in die ich mich verliebt hatte? Nein, sicher nicht.

“Na schön”, sagte ich. “Das verstehe ich. Vielleicht hast du ja recht. Aber würdest du mir dennoch den Gefallen tun, mich anzurufen, nachdem du dich mit ihr getroffen hast?”

“Wenn du so viel Wert darauf legst. Ich hätte dich so oder so auf dem Laufenden gehalten.”

“Und du hältst mich nicht für geistesgestört?”

“Unsinn. Das kommt vor. Du wirst sehen, es besteht kein Grund zur Sorge.”

Er lächelte mich an. Und das brachte mich fast dazu, alle Zweifel in den Wind zu schlagen. Ich verstand, warum die Frauen auf ihn flogen. Er hatte+ das sonnigste Lächeln, das ich kannte.

Und es sollte das letzte Mal gewesen sein, dass ich es sah. Richard lief in sein Verderben und ich hatte nichts dagegen unternehmen können. Außer, ihm dorthin zu folgen…

Wie es weiter geht, erfahren Sie aufgrund des Feiertags erst in zwei Wochen. Das Kapitel 8 unseres Online Romans “Letzte Worte” erscheint somit am: 24.Mai.

Archiv:
1.Kapitel - JACK
2.Kapitel - DIANE
3.Kapitel - ISABELLA
4.Kapitel - KEIN ANRUF
5.Kapitel - NACHTGEDANKEN
6.Kapitel - RICHARD

Ein Artikel von Marc Wulfers

Kommentar hinzufügen 10. Mai 2007

“Sechs, setzen!” - Neue RTL-Quizshow mit Kids und Erwachsenen in Planung

“Das hatte ich auch irgendwann mal in der Schule” ist ein viel gesagter Satz unter Erwachsenen.
Was wissen die Großen noch aus ihrer Grundschulzeit? Und wie gut sind die Kleinen mit ihrem aktuellen Stoff vertraut? Jetzt kommt das große Aufeinandertreffen.

Grafik: theCliX.com / Logo: RTLDer Sender RTL plant eine neue Quizsendung namens “Sechs, setzen!”. Dabei sollen Viertklässler gegen Erwachsene antreten. Abgefragt wird Wissen aus der Grundschule.

Die Idee dahinter ist simpel, aber gut. Die Sendung soll klären: Beherrschen die Schüler ihren aktuellen Unterichtsstoff? Haben die Erwachsenen noch das Grundlagenwissen oder wie groß sind ihre Defizite?

Neu ist dieses Konzept jedoch nicht. Im amerikanischen TV gibt es bereits eine solche Quiz-Serie unter dem Titel “Are You Smarter Than a Fifth Grader?” (in deutsch: “Bist du pfiffiger als ein Fünftklässler?”)

Für dieses Format soll sich Medienberichten zufolge seit einigen Wochen der Sender Sat.1 interessieren. Wie schon des Öfteren könnte es also wieder zu einem “Duell” zwischen Sat.1 und RTL kommen.

Neu ist sowas jedenfalls nicht. Schließlich hatten die Musiksendungen “Die Ultimative Chart Show” (RTL) und “Die Hit Giganten” (Sat.1) ein fast identisches Konzept und führten zu einer Quotenschlacht zwischen beiden Sendern.

Bezüglich der Realisierung hat RTL übrigens schon konkretere Pläne als Sat.1: Günther Jauch wird die Sendung vermutlich moderieren. Umgesetzt werden soll das Konzept von Jauchs Produktionsfirma I&U, die auch “Stern-TV” produziert. Auch sucht RTL bereits online nach Kandidaten.

Ob “Sechs, setzen!” jedoch in einer einmaligen Sendung oder in einer Reihe à la “Wer wird Millionär” umgesetzt wird, ist auch bei RTL noch nicht beschlossen.

Ein Artikel von Jan-David Wasem

Kommentar hinzufügen 8. Mai 2007

Roger Cicero macht’s ohne Show und auf Englisch

Roger Cicero swingt am Samstag nicht nur auf Deutsch. Dafür will er aber auf eine große Bühnenshow verzichten. Alle Infos zum Eurovision Songcontest lesen Sie hier…

Er ist unsere Hoffnung in diesem Jahr: Roger Cicero. In Helsinki wird er Deutschland beim Eurovision Songcontest vertreten. Aber das ohne große Show. Der 36jährige Sänger vertraut ganz auf seine Swing-Stimme.

Doch ob das reicht? Schließlich haben bei den letzten Malen diejenigen gewonnen, die eine großartige Bühnenshow hatten.

Wer erinnert sich nicht an die Grusel-Rocker Lordi (Gewinner 2006) mit ihren spektakulären Tanzeinlagen sowie Masken und Helena Paparizouund (Gewinnerin 2005) mit ihrem sexy Auftritt? Gesang ist beim Eurovision Songcontest schon lange nicht mehr alles.

Foto: Roger CiceroDas sieht Roger aber anders. Er will mit seiner Stimme und Big Band überzeugen. Aber ganz ohne Show geht’s auch bei ihm nicht. Voraussichtlich im weißen Anzug will der smarte Hamburger auftreten.

Noch nicht fest steht im Übrigen der Bühnenhintergrund. Bei seiner zweiten Probe erstrahlte Roger Ciceros Name heute in großen Lettern. “Das ist aber noch nicht die endgültige Version. Daran wird noch gearbeitet”, betonte Roger Cicero in der heutigen Pressekonferenz.

Schon in trockenen Tüchern ist allerdings das Ende seines Songs. Bei der letzten Strophe trennt sich der Hamburger von seiner Muttersprache. Mit “Guess who rules the world” soll das Lied auf Englisch enden - und damit hoffentlich viele “12 points” ins Land holen.

Daumen drücken können Sie für Roger Cicero (Startplatz 16) am Samstag um 20:15 Uhr. Wie jedes Jahr wird der Gesangswettbewerb in der ARD ausgestrahlt.

Was denken Sie? Hat Deutschland in diesem Jahr eine Chance? Diskutieren Sie mit uns!

Ein Artikel von Denis Kräupziger

3 Kommentare 8. Mai 2007

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