Archiv für Mai 2007

“Gefühlskönig” Mark Medlock ist neuer “Superstar” - und jetzt?

Erst war es Alexander Klaws, dann Elli Erl und zum Schluss Tobias Regner. 23.36 Uhr fiel gestern Nacht die Entscheidung für den vierten Stern am “Superstar”-Himmel. Mark Medlock gewann mit deutlichem Vorsprung.

Gestern Abend wurde wieder ein neuer Superstar gewählt. Die Finalisten waren Teenieschwarm Martin Stosch und Soul-Stimme Mark Medlock.

Insgesamt drei Mal mussten Beide auf die Bühne.
Mit einem persönlichen Wunschlied, mit dem besten Song aus den gesamten Mottoshows und dem eigens für die Kandidaten komponierten Siegertitel versuchten sie sich in die Herzen ihrer Fans zu singen.

Neuer Superstar: Mark MedlockGroßartige Leistungen von beiden Finalisten waren am Samstag zu sehen. Doch die kräftigste und klangvollste Stimme hatte gestern eindeutig Mark Medlock. Und das fanden auch die Zuschauer. Mit großem Abstand - nämlich 78,02 Prozent (übrigens der höchste Sieg bei den Superstars) - siegte Mark vor Martin.

Für Mark geht der Stress aber jetzt erst los. Nach zahlreichen Presseterminen und Interviews folgt am Dienstag dann der Videodreh. Am Freitag wird dann Marks erste Single, der Siegertitel “Now or never”, öffentlich vorgestellt. Geschrieben und produziert wurde dieser von Marks Liebling Dieter Bohlen.

Doch wie geht es nach der ersten Single weiter? Schließlich war die Haltbarkeitsdauer bei den bisherigen Superstars sehr gering:

Der erste Superstar Alexander Klaws kam immerhin noch auf zwei Nr.1-Hits. Einige Monate später war Feierabend. Heute hat er eine Hauptrolle im Musical “Tanz der Vampire”.

Siegerin der zweiten Staffel Elli Erl schaffte es mit ihrem Song nicht einmal auf die Pole-Postion der Charts. Ihr Song “This is my life” landete auf Platz drei. Nach einigen Wochen war von ihr nichts mehr zu hören.

Drei Monate lang war Tobias Regner mit seiner Rock-Nummer “I still burn” auf Platz eins der Charts. Anschließend war große Stille. Seine zweite Single war ein Flop.

Seit gestern 23.36 Uhr ist Mark Medlock nun der amtierende Superstar. Seine Zukunft ist aber ungewiss.

Doch ist die Chance des gebürtigen Hessen größer als bei den anderen Dreien. Grund: Mit seinem “persönlichen Gott” Dieter Bohlen versteht er sich großartig. Und das beruht auf Gegenseitigkeit.

Eine gute Gelegenheit also, der erste längere Superstar zu werden.

Aber hat er es verdient?

Hätte nicht vielleicht jemand Anderes - wie Lisa Bund oder Francisca Urio - den “Superstar”-Thron eher verdient? Wer war Ihr persönlicher Superstar der letzten Staffel? Diskutieren Sie mit uns!

Ein Artikel von Denis Kräupziger

25 Kommentare 6. Mai 2007

Online Roman “Letzte Worte” - 6. Kapitel: RICHARD

Eine Woche ist seit dem letzten Kapitel unseres Online Romans “Letzte Worte” vergangen. Im 6.Kapitel kommt es nun endlich zum ersehnten Treffen mit Kumpel Richard. Lesen Sie hier, was beim Treffen geschah…


Letzte Worte - der Online Roman

6. Kapitel: RICHARD

Ich erreichte Richard am späten Vormittag, nachdem ich schon ein paar Mal versucht hatte, ihn anzurufen. Als er endlich abnahm, war ich unendlich erleichtert. Ich schaffte es sogar, ihn dazu zu überreden, sich noch am selben Tag mit mir zu treffen. Ich hielt es für klug, nicht gleich mit der Tür ins Haus zu fallen, deshalb erzählte ich nichts von Diane und den anderen Dingen. Ich hatte immer noch die Hoffnung, dass das alles nur Einbildung war.

Richard wollte gegen 20 Uhr bei mir sein. Ich war den ganzen Tag nervös. Schließlich wusste man bei Richard nie, ob er wirklich auftauchte oder ihm nicht doch noch in letzter Sekunde “etwas dazwischen kam”. Ich beschäftigte mich eine Zeitlang damit, zu versuchen, die Schnittwunden irgendwie unauffälliger werden zu lassen. Ich entfernte die Pflaster und versuchte die Wunden mit einem Abdeckstift zu verbergen. Aber das Ergebnis sah fast noch schlimmer aus als vorher.

Ich verbrachte den Tag damit, meine Wäsche zu waschen, Hemden zu bügeln, sinnlose Talkshows anzusehen und meine Wohnung zu reinigen. Als die vereinbarte Zeit näher rückte, steigerte sich meine Nervosität auf ein Maximum und ich lief in der Wohnung auf und ab. Dann war es zehn nach acht und ich entschied mich gerade dafür bei Richard anzurufen, als es klingelte. Als ich die Tür öffnete, konnte ich kaum glauben, dass Richard leibhaftig vor mir stand. Aber er war es, da bestand kein Zweifel. Er ist ein großer, kräftiger Mann mit dunklem Lockenschopf und großen braunen Augen. Er sah fast aus wie ein Italiener (und führte sich Frauen gegenüber auch so auf). Er grinste mir entgegen und ich bemühte mich das Gleiche zu tun.

“Jack, alter Junge, schön, dich zu sehen.”

Er trat ein und wir umarmten uns (so, wie es unter Männern, sogar unter guten Freunden, üblich ist: kurz und schmerzlos; es war lediglich die körperlichere Verlängerung eines Händedrucks). Dann betrachtete er mich und sagte frei heraus, was er dachte: “Du siehst scheiße aus, Jack. Hast du mit irgendwem Ärger gehabt.”

“So ähnlich. Willst Du ein Bier oder so was?”

“Klar, warum nicht.”

Dann saßen wir im Wohnzimmer. “Tut mir Leid, wegen neulich Abend”, sagte Richard. “Mir ist da was ….”

“Ist schon vergessen”, sagte ich. “Jetzt bist du ja da, das ist doch schon ein Fortschritt.”

Er lachte kurz.
“Also, Jacky, dann erzähl mal, was mit deinem Gesicht geschehen ist und warum du mich so dringend sehen wolltest. Du hast einen sehr nervösen Eindruck am Telefon gemacht. Ich hoffe doch nicht, dass ich mir Sorgen machen muss, oder?”

Ich hasste es, wenn er mich Jacky nannte. Aber das tat er schon seit der Grundschule und nun war es zu spät ihm das auszureden. Ich nannte ihn dafür manchmal Richie, wenn ich ihn ärgern wollte.

“Dazu komme ich gleich”, sagte ich. “Aber vorher muss ich dich noch etwas fragen.”

“Schieß los.”

“Also, versteh das jetzt nicht falsch, aber wen wolltest du mir am Sonntagabend vorstellen?”

“Du wirst sie noch kennen lernen, Jack. Sie heißt Diana. Wir treffen uns morgen. Ich glaube, dass ich zum ersten Mal richtig verliebt bin. Weißt du, was das bedeutet?”

Ich konnte es mir ausmalen, es musste einer Revolution gleichkommen. Hatte er tatsächlich Diana gesagt? Ich war mir nicht sicher. “Wie war noch mal ihr Name?”

“Diana.”

Diana, dachte ich, das ist zumindest nicht Diane. Aber verdammt nahe dran.

“Ich habe ein Foto von ihr.”

Er kramte in seiner Jacke und holte sein Portemonnaie raus. Wenn er sogar ein Foto von ihr hatte, schien es ihm diesmal wirklich ernst zu sein. Jetzt kommt die Stunde der Wahrheit, dachte ich. Das Foto würde den eindeutigen Beweis für meine übersteigerte Phantasie liefern. Er reichte mir das Bild. Ich betrachtete es eine Zeitlang unschlüssig. Es brachte mir keine Sicherheit. Auf dem Foto war eine Frau zu sehen, die schlank und mittelgroß war. Sie trug ein rotes Abendkleid, hatte lange schwarze Haare und blasse Haut. Ihr Gesicht erschien mir seltsam unproportioniert. Als ich es im Geiste mit dem von Diane vergleichen wollte, gelang es mir nicht, weil ich mich kaum mehr an ihr Gesicht erinnern konnte. Aber trotzdem fand ich, dass sie sich auf eine gewisse Art und Weise ähnelten.

“Und, wie findest du sie?”, fragte Richard.

“Ungewöhnlich für dich”, gab ich zur Antwort.

“Ich weiß, aber sie hat etwas an sich. Irgendwie ist sie sehr geheimnisvoll. Nicht, wie die anderen Frauen. Sie hat eine kleine Tochter. Annabella.”

Ich erschauerte.

“Alles klar, Jack? Du siehst aus, als hättest du einen Geist gesehen.”

“Richard”, sagte ich, “hör gut zu. Ich muss dir etwas erzählen.”

Sie wollen wissen, wie es weitergeht? Das Kapitel 7 unseres Online Romans “Letzte Worte” erscheint am: 10.Mai.

Archiv:
1.Kapitel - JACK
2.Kapitel - DIANE
3.Kapitel - ISABELLA
4.Kapitel - KEIN ANRUF
5.Kapitel - NACHTGEDANKEN

Ein Artikel von Marc Wulfers

Kommentar hinzufügen 3. Mai 2007

Deutschland lacht: CLIX’ verrückte Web-Welt

Deutschland lacht. Und wir lachen mit Ihnen. In unserer neuen Reihe “CliX’ verrückte Web-Welt” stellen wir Ihnen die besten, witzigsten und kuriosesten Videos im Internet vor. Diesmal unter anderem mit der “Tischtennisball-Kunst” und dem “Aussterben der Tokio Hotel Fans”. Aber schauen Sie selbst…

Tischtennisbälle. Klein aber oh ho!

Es ist schon unglaublich, was man mit so einem kleinen, weißen Ball alles machen kann. Jeder Wurf ein Treffer. Haben wir “die Herren der Bälle” gefunden?

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Dass ein Tischtennisspiel nicht langweilig ist, beweisen uns diese beiden Verrückten/Könner. Wenn sich Neo und Mr. Smith in der Matrix um diesen Ball streiten würden, würde es sicher ähnlich aussehen…

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Tokio Hotel forever - or never?

Tokio Hotel hat es schon nicht leicht. Das muss man den Magdeburger Jungs zugestehen. Schließlich müssen sie sich mit all den ganzen Gerüchten und Wahrheiten wie der Ärger in der Schule, Bills Gewichtsprobleme etc auseinandersetzen. Ebenso schwer hat man es aber auch als Fan der Gruppe. Ein junges Mädel namens Angie verschafft sich Gehör…

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Böse Gerüchte in die Welt setzen und Skandale aufdecken - das lieben Tokio Hotel-Feinde! Vorwürfe und Kritik von Angie können und wollen sie nicht unbeantwortet lassen. Ist das der Auftakt eines neuen Rosenkriegs?

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Schon viel zu viele Tiere sind in der Liste für bedrohte Tierarten eingetragen. Gehören die Tokio Hotel Fans bald auch dazu? Monatliche Zählungen ergeben eine rückläufige Populationsentwicklung. Sollten wir Angst um sie haben?

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Improvisation höchster Klasse: Pommes und Ketchup mal anders verwertet

Es gibt Menschen die gehen zu McDonalds, weil sie zu Hause nicht fett genug essen können. Und die Preiserhöhung im April stört da auch nicht weiter. Dann gibt es aber auch Leute, die machen aus dem Essen Kunst. Was man aus Pommes und Unmengen an Ketchup alles zaubern kann, staunen Sie selber…

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Knäckebrot Werbung - Einmal Zahnersatz bitte

Werbung kommt fast immer an den besten Stellen im Film. Doch denkt man selten nach wie viel Mühe ein solcher Werbeclip überhaupt macht. Es gibt Menschen, die würden alles tun, um den perfekten Clip zu vertonen - sogar ihre Zähne geben. Hoffentlich hat der Typ einen guten Zahnarzt…

cvw geräuschemacher

Sie haben auch lustige und geniale Videoclips? Schreiben Sie diese einfach in unsere Kommentare.

Ein Artikel von Tanja Noack

Kommentar hinzufügen 2. Mai 2007

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