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Juli 2007
Normalerweise verbindet man mit Katzen süße, kleine, kuschelige Geschöpfe, die nicht viel tun am Tag als Mäuse zu jagen, zu schlafen und zu fressen. Aber im Pflege- und Rehabilitationszentrums “Steere House” hat ein Kater auch noch eine besondere Aufgabe.
Wo sich sonst nur Parkinson-, Alzheimer- sowie andere Patienten befinden, lauert auch seit einigen Jahren ein Kater herum.
Sein Name: Oscar. Seine besondere Aufgabe: Den Tod vorhersagen.
Der Kater legt sich immer in den letzten Stunden vor dem Tod eines Patienten daneben.
In 25 Fällen hatte er bislang Recht behalten.
Mit sechs Monaten fiel dem Personal erstmals das Verhalten des heute zwei Jahre alten Tieres auf. Neuerdings verständigt das Pflegepersonal nun schon immer die Familien der Sterbenden, wenn Oscar das Zimmer betritt.
Dadurch haben die Angehörigen immer noch eine Chance, sich zu verabschieden. Eine Mutter sagte beispielsweise ihrem Sohn: “Der Kater hilft Oma in den Himmel.”
An übernatürliche Kräfte des Katers denkt die Medizinprofessorin aus dem Pflegeheim, Joan Teno, jedoch nicht.
Eine “biochemische Erklärung” muss es dafür geben, meinte sie weiter.
Dennoch glaubt auch sie seit dem 13. richtigen “Treffer” des Tieres, dass Oscar eine große Bereicherung für das Pflegeheim ist.
Alle Pfleger ehrten den pelzigen “Helfer” bereits mit einer Plakette für “mitfühlende Hospiz-Pflege”.
Verwundert über Oscars “Fähigkeit” ist der Kleintierexperte von der “University of Illinois”, Thomas Graves, aber nicht. Er meint es sei natürlich, dass Katzen dies können. “Katzen und Hunde spüren einfach Dinge, die Menschen gar nicht wahrnehmen können”, sagte der Experte weiter.
Ob bewusst oder unbewusst, in jedem Fall ist Oscar für die Pfleger und Angehörigen ein kleiner großer Held.
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Maria Hödel 31. Juli 2007
Täglich sieht man sie auf den Straßen, in den verschiedensten Varianten: die Bärte der Männer. Kurz, lang oder ganz ab - was mag Frau eigentlich am liebsten?
Die “Apotheken-Umschau” wollte dies in einer Umfrage herausfinden. Der Vollbart schneidet dabei mit lediglich 3 Prozent am schlechtesten ab. Auch der moderne Spitzbart am Kinn gewinnt nur 5 Prozent für sich. 10 Prozent dagegen finden den Schnauzbart anziehend.
Spitzenreiter bei den Frauen ist der Drei-Tage-Bart. 22 Prozent der Befragten finden diesen gut.
Aber Männer aufgepasst: Glatt ist für Frau immer noch am schönsten!
Laut der Umfrage lieben nämlich über die Hälfte der Mädels die glatt rasierte Variante. Ganze 16 Prozent finden Bärte sogar abstoßend und unangenehm.
Nun sind Sie dran! Diskutieren Sie mit, liebe Frauen und natürlich auch Männer…
Ganz ab oder doch lieber ein paar Härchen zum Kitzeln?
Schreiben Sie uns Ihre Meinung in die Kommentare.
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Maria Hödel 27. Juli 2007
Spielkonsolen sind zum Spielen da. Das weiß jedes Kind. Doch eine amerikanische Zeitschrift namens “WIRED” hatte eine komplett andere Idee gehabt. Aber lesen Sie selbst…
In der kommenden Augustausgabe will die Zeitschrift “WIRED” die “Wii” -
die neueste Errungenschaft von Nintendo - als Backrezept veröffentlichen.
Damit können künftig also nicht nur eingefleischte Fans der Konsole auf ihre Kosten kommen, sondern auch alle Leckermäulchen.
Aus was für Zutaten die Torte (s. Bild) allerdings genau bestehen wird, ist noch unbekannt. Ob Zitronen-, Vanille- oder weiße Schokoladen-Torte - eines ist jedenfalls klar: Aufgrund der Unmengen von Zucker und Sahne wird sie eine richtige Kalorienbombe sein!
Dennoch ist die “Wii”-Torte nicht nur ein Gaumenschmaus, sondern auch ein echter Hingucker. Allerdings sollte man darauf achten, dass man nicht aus Versehen die CD künftig in den Kuchen steckt…
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Maria Hödel 26. Juli 2007
“Führerschein weg für Rentner!” Viele Deutsche fordern es. Und ich nun auch! Warum? Ein aktuelles Ereignis zeigt es:
Am Dienstag trat ein 85jähriger Mann die Heimfahrt an. Das Ziel war seine Wohnung in der Innenstadt von Dortmund. Doch da kam der Rentner nie an - Grund: eine Umleitung.
Eine selbst für die Filmindustrie unvorstellbare Szenerie begann…
Der Dortmunder nahm die Umleitung, fuhr … fuhr … fuhr und
verirrte sich anschließend.
Anstatt nach dem Weg zu fragen, würden jetzt vielleicht viele Frauen kommentieren (Männer machen das eben nun mal ungern!), ging die Reise für den 85jährigen weiter…
Zwischenzeitlich wunderten dem Rentner die fehlenden deutschen Verkehrsschilder. Kein Wunder! Er war in Holland angekommen.
Nach zwei Tagen endete die Fahrt dann aufgrund des leeren Tanks in der Ortschaft Zoetermeer - in der Nähe von Den Haag.
Nur gut, dass ein Auto noch betankt werden muss. Ansonsten wäre er wohlmöglich noch in der Nordsee gelandet.
Dem 85jähriger geht es mittlerweile gut. Sein Sohn ließ mitteilen: “Er hat versprochen, dass das Opas letzte Reise war.”
Auch nächstes Mal werde ich wieder für Sie über eine Kuriosität aus der ganzen Welt berichten. Schließlich gehen die nie aus. Bis dann! Ihr verrückter Jimmy Kurioso.
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Jimmy Kurioso 20. Juli 2007
Am Samstag erscheint die englische Variante des neuen Harry Potter-Romans von J. K. Rowling in den Bücherläden. Unsere Kolumnistin Nicole Kierer hat sich mal etwas genauer mit dem Ende beschäftigt…
Harry Potter ist tot! Auf diese Nachricht warten seit Jahren Hogwarts-Hasser, denen entweder der kleine Zauberer persönlich oder der Medienhype um ihn gehörig auf die Nerven geht. Für Potter-Fans wäre das der Weltuntergang, schlimmer als ihn die Amerikaner je inszenieren könnten. Zum “Glück” ist Potter aber nicht tot. Noch nicht.
Glaubt man nämlich dem Schauspieler John Dale, der Harry in den
amerikanischen Potter-Hörbüchern seine Stimme leiht, so ist der Zauberer dem Untergang geweiht. Laut Dale, hat J. K. Rowling, die Autorin, schlichtweg die Nase voll vom Potterwahn, der ihr Leben beherrscht. Sie wolle ihn deshalb im finalen siebten Teil der Harry-Potter-Serie sterben lassen. Auch viele Fans befürchten, dass der Zauberer im neuen Buch sterben könnte.
Die Todesmeldung, die ganz Europa erschüttert, ist natürlich kein Marketing-Gag, um neben dem Film auch wieder die Bücher in den Vordergrund zu rücken. Ein Schauspieler plaudert nur aus Jux und Tollerei mit dem “Daily Mirror”. Er will damit weder seine noch Harry Potters Popularität fördern. Wieso sollte er denn die Aufmerksamkeit auf die Autorin und das neue Buch lenken? Beide hatten ja noch nie große Publicity-Maßnahmen notwendig.
Am Samstag erscheint nun die englische Variante des neuen Potter-Romans. Und damit steht vielleicht nicht nur das literarische Ende von Harry Potter fest. Denn nach alter Disney-Tradition ist der Weg von Harry Potter bereits schon in den Bänden eins bis sechs mit Leichen gepflastert.
Darum ist Rowling durchaus zuzutrauen, dass sie Harry über die Klinge springen lässt. In Interviews kündigt sie aber auch die möglichen Tode von Ron und Hermine an. Na, dann warten wir mal gespannt auf das Blutbad!
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Nicole Kierer 19. Juli 2007
Im Halbfinale war für Lisa Bund bei “Deutschland sucht den Superstar” Schluss. Doch das Aus war für die 18jährige kein Rückschlag. Im Gegenteil: Sie arbeitete hart im Tonstudio an ihrer Karriere.
Der Lohn ist das erste eigene Album, welches im Herbst erscheinen soll. Damit ist sie der zweite Kandidat nach Sieger Mark Medlock die eine Chance im Musikbusiness
bekommt.
Zusammen mit dem ehemaligen Popstar-Juror Lukas Hilbert (”Was Ich An Dir Mag”) und Musikproduzent Alex Christensen wurde das Album aufgenommen und anschließend an Sony BMG geschickt.
Sony fand’s gut - und so unterschrieb Lisa ihren ersten Vertrag.
Ihre Familienplanung hat der Plattenvertrag jedoch vorerst zu Nichten gemacht.
“Wenn das mit der Musik nicht geklappt hätte, wäre ich wahrscheinlich bald Mama geworden. Aber jetzt ist meine Familienplanung weit nach hinten geschoben.”
Ihren Freund wird’s ärgern - die Fans eher freuen. Die erste Single von Lisa Bund (”Learn To Love You”) kommt voraussichtlich am 31.August heraus.
Ein Artikel von
Denis Kräupziger 10. Juli 2007