Beiträge des Bereiches 'Lebensnah'
Der Kühlschrank ist leer und das Geschirr zum Kochen ist noch von gestern dreckig. Was nun? Das Gleiche wie fast immer: Fahren wir doch schnell etwas Fast-Food holen.
“Hallo. Ich hätte gern einen Hamburger mit Cola und Mayo zu den Pommes.”
Sie bedanken sich bei der äußerst freundlichen Bedienung, die grinsend das Fast Food anpreist, welches auf Ihrem Tablett liegt.
Schon wieder bei McDonalds! Schon wieder gesündigt! Und die kleinen Fettpölsterchen werden immer größer. Wer als Fast Food Junkie hier alltäglich verkehrt, den interessieren gesundes Essen und noch gesünder leben eher selten. Doch jeden, den das schlechte Gewissen spätestens jetzt einholt, kann man beruhigen…
Einer israelischen Studie zufolge leben nämlich leicht übergewichtige Menschen viel länger als Normalgewichtige und dürre Models.
Zu dieser interessanten Erkenntnis kamen Forscher der Universität von Tel Aviv und des Hadassah-Krankenhauses. Diese werteten eine Langzeitstudie aus, die vor über 40 Jahren begonnen wurde und sich auf mehrere Tausend israelische Männer in den Vierzigern konzentrierte.
Das Ergebnis: Teilnehmer mit einem BMI von 25-27 lebten am längsten. Mehr als 48% von Ihnen wurden über 80 Jahre alt und ca. 23 % erreichten das 85. Lebensjahr als Rentner.
Menschen mit großem bis gewaltigem Übergewicht und unterernährte Personen wiesen die kürzesten Lebenserwartungen auf. Sie leben also mit dem größten Gesundheitsrisiko.
Trotzdem: Zur Sportverweigerung, langen Schlangen vor Fast Food-Tempeln und besetzten Leitungen beim Pizzabestellservice sollte (darf) diese Studie aber nicht verleiten.
Einer der beteiligten Forscher warnte vor einer “Übergewicht-Panik”. Eine leichte Gewichtszunahme in den besten Jahren sei von Mutter Natur anscheinend so gewollt und gegen diese sollte man sich bekanntlich nicht stellen.
Weiterhin erklärte er, dass man die Grenze zum Übergewicht unter Umständen höher setzten sollte. Würde dies wirklich geschehen, könnte man mit einem noch breiteren Grinsen in seinen Hamburger beißen.
Man muss dabei nur aufpassen, dass einem der Bissen nicht im “Fünffachkinn” alias Hals stecken bleibt und man aufgrund der Panik nicht einen Herzinfarkt verursacht, weil zu wenig Blut durch die verfetteten Venen fließt…
In diesem Sinne: Guten Appetit!
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Tanja Noack 9. Januar 2007
Sie ist knackig braun, obwohl sie nie ins Solarium geht. Manchmal präsentiert sie sich in edelster Verpackung, manchmal trägt sie billiges Plastik. An grauen Herbsttagen ist sie mir die liebste Freundin: meine Tafel Schokolade.
Wir kuscheln uns gemeinsam ins Bett, genießen die Wärme und weigern uns es zu verlassen. Wird es ihr zu warm unter der Decke, helfe ich ihr aus ihren Kleidern. Und dann lasse ich sie mir auf der Zunge zergehen.
Es ist eine Hassliebe, die uns verbindet. Ist meine Schokolade nicht da, sehne ich mich nach ihr. Ich vermisse ihren guten Geschmack, das Rascheln, wenn ich sie entkleide, ihre beruhigende Aura und ihren betörenden Duft. Ist sie jedoch da, dann kann ich mich meist nicht lange zurückhalten. Der kleine Sadist in mir dringt an die Oberfläche. Ich halte es einfach nicht, ich muss ihr einfach alle Rippen im Leib brechen. Danach mache ich mich über sie her. Ich habe sie nämlich sprichwörtlich zum Fressen gern.
Wenn ich sie mit Haut und Haar aufgegessen habe, macht sich in mir dieses schöne Glücksgefühl breit. Zufrieden kuschle ich mich in meine Decke und schalte den Fernseher an. Ich bin entspannt und glücklich und bemerke nicht, dass die Schokolade still und heimlich ihren Rachefeldzug beginnt. Sie entsendet Armeen von Fettzellen, die sich auf meinem Bauch, meinem Po und meinen Oberschenkeln verschanzen. Eine Horde von Hautunreinheiten baut ihre Pickel- und Mitesserschlösser in meinem Gesicht auf. Es wird eine Weile dauern, bis ich alle Invasoren vertrieben habe, aber sie ist es wert, die Tafel Schokolade.
Bald lockt wieder die Versuchung und ich werde es wieder tun. Ich bin nämlich eine Serientäterin!
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Nicole Kierer 7. Januar 2007
Wenn ein neues Leben die Welt entdeckt, ist das für die Eltern, Großeltern und Freunde immer eine schöne Sache. Es wird die Farbe der Wand ausgesucht, Möbel und Klamotten werden gekauft. Doch ein schwieriger Punkt ist die Suche nach DEM Vornamen für das kleine, putzige Etwas…
Auch in diesem Jahr gibt es neue Trends bei der Auswahl der Vornamen. So werden biblische Namen bei Jungs bevorzugt. Auch der Spitzenreiter 2006, Lukas, ist ein Name aus der Bibel. Ebenfalls gerne genommen worden: Gabriel, Samuel, Elias, Noah oder Raphael.
Ähnlich bei den weiblichen Vornamen. Auch hier ist trendy, was schon vor hundert Jahren in Mode war. Auf dem ersten Platz ist diesmal Anna (2005: 3.) gekommen, die Leonie verdrängt hat. Besonders zu erwähnen sind hier aber auch die eher ungewöhnlichen Vornamen wie Martha, Frieda und Ella, die diesmal besonders weit vorn landeten.
Die Hitliste im Überblick:
Mädchen:
1. Anna
2. Leonie
3. Lea
4. Lena
5. Hannah
6. Laura
7. Lara
8. Emily
9. Sarah
10. Lilly
Jungen:
1. Lukas
2. Leon
3. Luca
4. Tim
5. Paul
6. Jonas
7. Finn
8. Max
9. Niklas
10. Luis
… Und wie sieht es mit Ihrem Vornamen aus? Auf welchem Rang der sich befindet, können Sie auf beliebte-vornamen.de herausfinden.
(**Da es keine offizielle Vornamenstatistik in Deutschland gibt, hat der Ahrensburger Hobby-Namensforscher Knud Bielefeld für die Internetseite beliebte-vornamen.de 27.700 Geburtsmeldungen von 79 Geburtskliniken und Standesämtern aus ganz Deutschland ausgewertet.)
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Denis Kräupziger 3. Januar 2007
Auch wenn Muttis manchmal nerven können, war das “Hotel Mama” doch eine schöne Zeit. Nach dem Auszug holt einen dann aber rasch die Realität ein.
Man(n) ist erwachsen. Schule ist aus. Die erste Freundin ist da. Langsam Zeit die Koffer zu packen, um das “Hotel Mama” zu verlassen. Ist man dann in die eigenen vier Wände eingezogen, merkt man schnell: Mama fehlt. Gab es sonst im “Hotel Mama” alles “all inclusive”, hat einen dann knallhart die Realität eingeholt.
Eine Internetseite namens Frag-Mutti.de schafft Abhilfe. Seit Bestehen der Seite (2003) ist eine große Gemeinschaft gewachsen. Bisher befinden sich rund 5100 nützliche Tipps online. Unterteilt ist die Seite in verschiedene Rubriken wie “Kochen & Essen”, “Getränke”, “Einkauftipps” “Waschen/Bügeln” sowie “Putzen”. Täglich kommen neue und interessante Haushaltstipps hinzu. Wie die Macher bescheinigen, seien alle Tipps auf ihre Richtigkeit überprüft worden.
Anschauen sollte man sich die Seite auf jeden Fall. Die Mutter wird sicherlich dankbar sein, wenn ab und zu das Telefon still bleibt und nicht schon wieder der Sohnemann am Telefon ist, der fragt: “Wie war das mit dem Bügeln, Mutti?”
Übrigens, wer Rat zu handwerklichen Sachen, Steuererklärungen oder Ähnlichem sucht, der findet auf Frag-Vati.de die Antwort. Schließlich kann auch der Papa oft helfen…
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Denis Kräupziger 27. Dezember 2006
Ein anstrengender Arbeitstag ist vorbei. Man legt sich zusammen mit seinem Schatz ins Bett und genießt die Wärme. Dann kommt eins ins andere. Langsam zieht man sich gegenseitig aus…
Die Jeans fällt zu Boden, der BH wird aufgeköpft…STOPP, Schatz! „Ich möchte mich nicht ganz ausziehen“, so die Liebste.
Es folgt ein erstauntes Gesicht, Verständnislosigkeit des Freundes macht sich breit…
Doch eigentlich sollte er strahlen. Denn es soll nämlich beim Sex förderlich sein, sich nicht ganz auszuziehen, dies meinen zumindest die Paar-Therapeuten.
“Ein Geheimnis wird bewahrt. Es wird etwas Intimes verhüllt, die Spannung erhöht“, so Florian P. Klampfer, Paar-Therapeut.
Zudem signalisiert Frau damit, dass sie erobert werden will und Lust auf ein schönes Vorspiel hat.
Heiße Kleidungsstück bringen Geheimnisse und Spannung im Bett und stärken noch das eigene Körpergefühl.
Doch aufgepasst, liebe Jungs – die Socken gelten nicht als sexy!
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Denis Kräupziger 23. Dezember 2006
Kennen Sie das? Heiligabend unter dem Weihnachtsbaum: Alle freuen sich und warten gespannt darauf, mit dem Päckchenöffnen an der Reihe zu sein. Geschenkpapier raschelt und “ahh” und “oooohh” gehen durch den Raum.
Doch oft ist es anders: Die Bescherung wird zur Bescherung. Die Geschenke waren wieder einmal nicht das Richtige! Zunächst verschweigt man die Enttäuschung. Und zwei Tage später wird das mühevoll ausgesuchte Geschenk vom Liebsten bei eBay angeboten.
Doch dies geht auch anders. Wir haben für Sie ausgefallene Geschenkideen, die man garantiert nicht so schnell vergessen wird…
1. Für coole Füße: USB-Hausschuhe
Damit der Partner nicht mehr zu viel Arbeit mit dem Aufwärmen der Füße im Bett hat, kann man(n) nun mit diesem passenden Weihnachtsgeschenk Abhilfe schaffen. Einfach Füße rein und USB-Pantoffel an den Computer stecken. Schon werden die Schlappen angenehm warm und der Partner hat Ruhe vor den kalten Füßen seiner Liebsten.
Preis: 50 Euro
2. Heißes Geschenk für Verliebte
Glücklich verliebt? Dann gibt es ein tolles Geschenk, was garantiert neues Feuer in der Beziehung entfacht. Beim “Liebesspiel für die Badewanne” verbirgen sich in schwimmenden Herzen Aufgaben wie Füße küssen oder den Körper des Anderen einseifen. Nachdem man alle Herzen durchgearbeitet hat, folgt im letzten Herz die verdiente Belohnung. Vorsicht heiß!
Preis: 25,95 Euro
3. Diashow am Schlüsselbund
Garantiert ein echter Hingucker ist dieses Geschenk: ein digitaler Bilderrahm. Ein Bild vom Schatz, von der Familie oder Freunden kann damit problemlos eingebunden werden. So beschwert sich künftig niemand mehr, warum er kein Bild am Schlüsselbund hat. Insgesamt lassen sich 54 Bilder darauf speichern.
Preis: 38,90 Euro
4. Einmal Schumacher sein…
Machen Sie Ihrem Mann doch mal eine besondere Überraschung. Ganz ohne Strafzettel für zu schnelles Fahren kann er über den Hockenheimring mit einem Formel 1 Boliden düsen. Zunächst einmal in einem Grundkurs. Nach oben sind natürlich keine Grenzen gesetzt. Man(n) wird sich bedanken: Strahlende Männeraugen haben Sie so gut wie sicher.
Preis: 495 Euro
5. Immer ein Spruch auf dem … Gürtel
Ein schönes Geschenk für SIE und IHM ist ein Gürtel mit LED-Laufschrift. Besonders geeignet für Singles, die so dem Schwarm zeigen können, was sie fühlen, bzw. den lästigen Typen vor sich mitteilen können, dass man kein wirkliches Interesse hat. Der Gürtel ist auf jeden Fall ein echter Hingucker.
Leider noch nicht in Deutschland erhältlich, aber trotzdem ein schönes Geschenk wird die kommende LED-Mode. Diese Firma hat die Laufschrift nämlich auch auf Jacken, Jeans, uvm. gebannt…
Preis: 23,99 Euro
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Denis Kräupziger 18. Dezember 2006
Deutschland einig Raucherland. Gut, so schlimm ist es nun doch nicht. Aber laut einer Umfrage des Statistischen Bundesamtes greifen in diesem Jahr immerhin 27 Prozent der Bevölkerung zum Glimmstängel.
Forschern zufolge müssten 27 Prozent der Deutschen also dümmer als der Rest sein. Wie man herausgefunden hat, soll der Dunst einer Zigarette, Zigarre etc. die Hirnregionen schrumpfen lassen. Zumindest fanden Forscher der Berliner Charité dies heraus.
Die Forscher haben 22 Gehirne von Rauchern und 23 Gehirne von Nichtrauchern verglichen. Das erschreckende Ergebnis: Teile der Gehirne waren bei Rauchern kleiner.
“Vor allem die graue Hirnsubstanz ist betroffen, worin die meisten Nervenzellen enthalten sind, die uns das Denken ermöglichen. Wie zum Beispiel das Arbeitsgedächtnis und die Merkfähigkeit”, so der Studienleiter Dr. Jürgen Gallinat
Ein weitere Erkenntnis der Studie ist: Raucher sind unaufmerksamer und haben ein nicht so gutes Langzeitgedächtnis.
In diesem Sinne: Rauchen gefährdet nicht nur Ihre Gesundheit, sondern auch die Klugheit…
… oder was sagen Sie dazu? Ihre Meinung ist gefragt! (Keine Registrierung nötig. Einfach Name und Text eintragen.)
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Denis Kräupziger 17. Dezember 2006
Irgendwann im Leben eines jungen Menschen geht es los: die Entdeckung seiner sexuellen Attraktivität. Es beginnt meist auf den ersten mehr oder weniger beaufsichtigten Partys mit den Klassenkameraden. Es wird eng umschlugen und außerhalb jedes Taktgefühls mit einander getanzt, Wahrheit oder Pflicht-Spielchen aus dem Ärmel gezogen und wenn man ganz mutig und wenig romantisch ist, holt man sich dabei seinen ersten Zungenkuss ab.
Hat man Glück, dann merkt der dazu auserkorene Schwarm wie toll man ihn findet und entscheidet sich für eine “Beziehung”. Zum ersten Mal werden intensivere Verbindungen geknüpft, die einen Teenager bald zum - in der Bravo ausführlich beschriebenen - Petting führen. Bis zum ersten Mal ist es noch ein wenig hin - zumindest war das noch bei mir so. Heutzutage scheinen mir die jungen Dinger irgendwie Torschlusspanik zu haben und gleich das volle Programm durchzuziehen. Aber gut…
Früher oder später passiert es dann doch bei jedem irgendwie. Ob grauenvoll, super romantisch, schmerzvoll oder einfach mit viel Alkohol im Blut - man wird offiziell in die Riege der Erwachsenen eingeführt und unterscheidet sich abgesehen von unendlich vielen Pickeln im Gesicht nicht wirklich von diesen reifen Besserwissern. Nachdem diese Hürde überstanden ist und man eventuell auch gleich Gefallen daran findet, vollzieht sich das Sexualleben bald von selbst. Petting ist nicht mehr interessant, denn man weiß ja was am Ende dabei herumkommt. Wenn man nun das Glück hat seine erste große Liebe zu finden, kommt man in den Genuss, das neu gewonnene Gut auszukosten. Plötzlich merkt man, da geht ja noch mehr als Blümchensex. Das eine oder andere wird ausprobiert, man lernt über das, doch recht intime Thema “Sex”, offen zu sprechen und vergleicht seine Erfahrungen mit der besten Freundin beim Kaffeekränzchen.
Andere finden nicht gleich das große Glück, sondern machen ihre Erfahrungen in dem sie von einer Affäre in die Nächste stolpern. Am Ende kommt aber das Gleiche dabei raus: man macht viele unterschiedliche Erfahrungen, ob mit einem oder mit verschiedenen Partnern
Irgendwann im jungen Erwachsenendasein, nach ein paar mehr oder weniger peinlichen oder lustigen, sexuellen Erlebnissen, fragt man sich: Wann weiß ich eigentlich das ich gut im Bett bin? Besonders wir Frauen kämen nie auf die Idee nach ein paar heißen Stunden zu fragen: “Na Schatz, wie war ich?” Manche Männer trauen sich das ja tatsächlich - aber gut, das ist mir zum Glück noch nie passiert!
Man kann noch so offen mit dem Thema Sex umgehen, aber so etwas erscheint einem unpassend. Trotzdem möchte man doch gern wissen, wo man hingehört - typisches Schubladendenken eben. Umso schöner wenn man das mal ganz unverhofft einfach ins Gesicht gesagt bekommt: “Du bist eine Bombe im Bett!” Ich kann mir jetzt was drauf einbilden oder an der geistigen Zurechnungsfähigkeit meiner ehemaligen Affäre zweifeln. Ich habe mich dazu entschieden, es dankend anzunehmen, davon auszugehen, dass der Sex mit jedem anderen Partner immer wieder unterschiedlich sein wird und dass es letztendlich doch auf das Gesamtpaket ankommt. Aber zumindest weiß ich nun, dass ich keine Vollniete bin, ist doch schon mal etwas…
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Annette Weber 17. Dezember 2006
Liebe Frauen, aufgepasst! Sie wollten schon immer einmal wissen, worauf Männer beim Sex stehen? Kein Problem! Das Institut „Forsa“ hat es im Auftrag der „Bild der Frau“ raus gefunden.
Männer stehen demzufolge auf Oral-Sex. Insgesamt 67 Prozent mögen diese Art von Befriedigung. Ebenso wichtig ist die Wahl von guter Unterwäsche: Reizwäsche finden 60 Prozent der 18 bis 29jährigen erregend.
Die Aktivität der Frau wird bei 27 Prozent als wichtig empfunden. Das heißt: Sie sollte auch zeigen, wo es lang geht. Ein absoluter Schreck dagegen sind masochistisch veranlagte Frauen; also Mädels die auf Fessel- SM-, und Domina-Spiele im Bett stehen. Doch nicht nur das Bett wird als Ort bevorzugt. Ortswechsel sind sehr beliebt. Sex im Freien, im Auto oder im Büro liegen auf den vordersten Plätzen.
Aber nun die eigentliche Sensation der Befragung: Männer wollen (nur?) zwei bis drei Mal die Woche Sex. Das besagt zumindest die Studie.
Und Studien lügen ja bekanntlich nie, liebe Frauen… Man(n) denkt also doch nicht nur an das Eine, oder?
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Denis Kräupziger 7. Dezember 2006
Es ist schon seltsam wie klein sich viele Menschen machen. Gut, wir neigen sowieso dazu. Doch ein Erlebnis heute morgen verursachte Stirnrunzeln und ein Lachanfall zugleich. Denn so einfach ist man(n) ein Handy…
Heute früh: Zwei Kollegen von mir saßen sich in der Redaktion gegenüber. Dann passierte was man allzu oft im Alltag erlebt: ein Handy klingelte. Und dann kam der legendäre Satz: „Stopp, ich klingele“. „Wie? Du klingelst?“, fragte ich mich schmunzelnd. Natürlich wusste ich, dass der nette Kollege dem anderen nur darauf hinweisen wollte, dass er nicht extra sein Handy rausholen müsse. Nett, aber komisch ist es trotzdem!
Die Deutschen neigen sowieso dazu, sich selbst zu Gegenständen zu machen. Im Alltag gibt es zig Beispiele dafür:
Das Auto von Herr Mayer steht an einer Laterne. Dann die Frage eines Freundes: Wo hast du denn geparkt? Die Antwort: „Ich stehe an der Laterne“. So, so. Man(n) steht an der Laterne. Zum Austreten oder wie?
Oder auch im Krankenhaus wird der Patient und dessen Krankheit schnell zum Gegenstand gemacht. So hört man oft: „Die Leber liegt auf Zimmer 5“. Urkomische Vorstellung bei der Tatsache, dass eine Leber in einem Zimmer so alleine herumliegt – Wahnsinn!
Und auch der Baumarkt ist oft Bühne dieser ungewollten Komik: Ein Kunde möchte gerne eine Beratung haben und trifft jedoch auf den falschen Angestellten. Dieser verweist dann direkt weiter: „Ich bin Werkzeuge, mein Kollege ist Holz“.
Und, und, und. Menschen machen sich eben nun mal gerne zu Gegenständen – nur den Meisten fällt es nicht auf.
In diesem Sinne: Entschuldigung, ich muss weg, ich klingele…
Ein Artikel von
Denis Kräupziger 29. November 2006
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